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Junge Frauen der Emirate greifen bei Nasa nach den Sternen
posted on 02/09/2010
Am 1. Juni bestieg Shamma al Qassim ein Flugzeug nach Amerika und wurde damit als erste Frau der VAE zu einer Praktikantin bei Nasa. Am Sonntag wird Reem Ketait zur zweiten.
Die 19-jährige Shamma al Qassim verbrachte im Rahmen eines Educational Associates Programms gemeinsam mit zwei weiteren Studenten aus den Emiraten (Hazza Bani Malek, 20, und Hamad Rajab, 21) 10 Ausbildungswochen mit den Ingenieuren von Nasa.
Bis vor wenigen Monaten wurden nur US-Staatsbürger in das Programm aufgenommen, doch dank eines Abkommens zwischen Nasa und der in Ras al Khaimah ansässigen und von Mubadala (der Investmentgesellschaft der Regierung von Abu Dhabi) gesponserten Arab Youth Venture Foundation, ist es durchaus möglich, dass Studentinnen und Studenten aus den Emiraten ein alltäglicher Anblick im Ames Research Centre im kalifornischen Silicon Valley sein werden.
Reem Ketait, 23, ist die einzige Frau unter den 10 Studenten, die demnächst ihr 15-wöchiges Nasa-Programm starten werden. Mit ihrem Diplom in chemischer Verfahrenstechnik von der UAE University in Al Ain und ihrer Passion für die Forschung im Bereich der erneuerbaren Energien war sie die ideale Kandidatin für eine Ausbildung bei Nasa.
„Die erneuerbaren Energien sind ein äußerst dynamischer Bereich, vor allem zu einer Zeit, wo wir alle ‚grün’ denken und überlegen, was als Nächstes kommen soll und wie unsere zukünftigen Energiequellen aussehen werden. Bis jetzt hat noch niemand eine Antwort darauf und als Studentin hat man mir nun die Möglichkeit gegeben, mit Forschern und Wissenschaftlern bei ihrer Suche nach der Antwort zusammenzuarbeiten und dabei auch selbst einen Beitrag zu leisten. Das ist eine einmalige Chance.”
Sie hofft, dass sie nach ihrer Rückkehr in die Heimat einen Masterabschluss in erneuerbaren Energien erlangen kann.
Shamma al Qassim, die demnächst ihr drittes Studienjahr in Computertechnik an der American University in Sharjah antreten wird, stimmt ebenfalls überein, dass die Erfahrung einzigartig war. „Die Erfahrung bei Nasa hat mich gelehrt, dass ich mit meinem Studiengang und meinen zahlreichen Interessensgebieten so viel mehr anfangen kann. Die Möglichkeit, einen Arbeitsplatz zu finden, wo ich das, was ich in meinem gewählten Arbeitsbereich gelernt habe, umzusetzen, ist meine Passion und mein Traum. Bei Nasa geht es nicht nur um die Raumfahrt; es geht um Technik und Wissenschaft und all das, was man damit machen kann.“
Lisa LaBonte, Chief Executive der Arab Youth Venture Foundation, erklärt, dass ein wesentlicher Vorteil des Programms darin liege, dass die Studenten mit den Forschungswissenschaftlern von Nasa zusammenarbeiten können. „Niemand kommt in Bildung und Innovation an Nasa heran”, kommentiert sie. Seminare, Konferenzen und Vorlesungen an Universitäten wie Stanford und Berkeley tragen weiter zu dieser prestigeträchtigen Erfahrung bei.
Reem Ketait sagt dazu: „Shamma und ich haben unsere gesamte Schulbildung in den VAE absolviert und sind jetzt trotzdem in der Lage und bereit, uns in einem Umfeld mit einer anderen Sprache und einer anderen Kultur zurechtzufinden. Es zeigt, wie uns die Diversität in den VAE besser auf eine Erfahrung wie diese vorbereitet hat, da wir dort ständig von Menschen aus aller Welt umgeben sind. ” - The National
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Rothalbmond-Gesellschaft der VAE und Mohammed bin Rashid Al Maktoum Charity and Humanitarian Foundation verteilen im überfluteten Pakistan große Mengen von medizinischen Gütern
posted on 01/09/2010
Die Organisation Roter Halbmond (RCA) der VAE arbeitet gemeinsam mit ihrer pakistanischen Schwesterorganisation ein strukturiertes Verfahren aus, um in den am schlimmsten von den jüngsten Überschwemmungen in Pakistan betroffenen Gegenden mit der Verteilung von Arzneimitteln, notwendigem Medizinbedarf und kompletten Erste-Hilfe-Sätzen beginnen zu können.
70 Tonnen Hilfsgüter (vor allem Medizinbedarf und lebenswichtige Grundnahrungsmittel) wurden Anfang dieser Woche von der RCA nach Pakistan geflogen.
Ein drittes Frachtflugzeug landete heute im Rahmen der humanitären Luftbrücke der Rothalbmond-Bewegung am Flughafen von Peshawar. Die Ladung aus Nahrungsmitteln und Medizinbedarf wird in Zusammenarbeit mit der pakistanischen Rothalbmond-Gesellschaft von freiwilligen RCA-Helfern vor Ort unter den Opfern verteilt.
Der Generalsekretär der pakistanischen Rothalbmond-Gesellschaft, Ali Hassan, lobte den Enthusiasmus und die Anstrengungen der RCA, Hilfsgüter und humanitäre Hilfe in die entlegenen, von den Überschwemmungen betroffenen Gebiete zu bringen. Ali Hassan beschrieb diese Katastrophe als noch verheerender als den Tsunami und den Hurrikan Katrina, die in den letzten Jahren andere Gegenden der Welt verwüstet hatten.
Das von der RCA entsandte Team von Ärzten und Rettungssanitätern steht vor Ort bereit, um den Opfern der Überschwemmungen zu helfen. Erfahrene Ärzte und Rettungssanitäter impfen die Frauen und Kinder, die sich aus den überfluteten Regionen in Notbehelfe geflüchtet haben.
Das in dem von der RCA eingerichteten Feldhospital tätige Ärzteteam erklärte, dass es Patienten mit unterschiedlichen Krankheiten behandle und die Fälle, die spezielle chirurgische Eingriffe benötigten, in das Al-Ibrahimi-Krankenhaus verlegte. Die gesamte medizinische Unterstützung, die diese beiden Krankenhäuser gewähren, ist Teil der Nothilfe- und Unterstützungsmaßnahmen der RCA in Pakistan.
Die wohltätige Organisation und Stiftung MBRCF (Mohammed bin Rashid Al Maktoum Charity and Humanitarian Foundation) setzte ihre Hilfsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit den Streitkräften der VAE fort, um das Leid der Flutopfer in Pakistan zu lindern.
Ein zweites, von der MBRCF entsandtes Frachtflugzeug mit 15 Tonnen Hilfsgütern an Bord landete auf dem Flughafen Multan in der Provinz Pandschab.
MBRCF-Direktor Saleh Zaher Mazroui erklärte, die Lieferung sei in wirkungsvoller Abstimmung zwischen der Stiftung und anderen Wohltätigkeitsorganisationen in den VAE zusammengestellt und in Zusammenarbeit mit der Dubai Charity Association und der Dar Al- Ber Society verladen worden. Die Hilfslieferung umfasste wichtige Lebensmittel, Trinkwasser und Zeltmaterial.
Als Dank für die in dieser schwierigen Zeit geleistete Hilfe empfing Präsident Seine Hoheit Scheich Khalifa bin Zayed Al Nahyan einen Telefonanruf des pakistanischen Präsidenten Asif Ali Zardari. Das pakistanische Staatsoberhaupt dankte Sheikh Khalifa und den VAE im Namen der pakistanischen Regierung und Bevölkerung für die Hilfe, die die VAE den Opfern der Überschwemmungen zukommen lassen haben und die großartigen Anstrengungen, die die VAE zur Linderung ihrer Not unternehmen. Zardari wünschte Scheich Khalifa gute Gesundheit. - Emirates News Agency, WAM
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Dubai verzeichnet im ersten Halbjahr 18 % mehr „Non-Oil“-Handel
posted on 31/08/2010
Dubais Handel außerhalb des Erdölsektors (Non-Oil) stieg im ersten Halbjahr um 18 % – ein Ergebnis, das die hervorragende Leistung dieses Sektors unterstreicht, so der Generaldirektor der Industrie- und Handelskammer Dubais, Hamad Buamim.
Im ersten Halbjahr 2010 betrug das Handelsvolumen außerhalb des Erdölsektors Dh279 Mrd. und hatte sich damit deutlich von Dh237 Mrd. im gleichen Zeitraum des Vorjahres gesteigert.
„Die jüngsten Exportergebnisse und Leistungskennzahlen für den Sektor bestätigen den vielversprechenden Trend, den unsere Mitgliedsunternehmen im Export und in der Wiederausfuhr registrieren,“ sagte Buamim in seiner Begrüßungsansprache bei einem gemeinsamen Suhoor-Mahl, das die Handelskammer am Sonntagabend organisiert hatte.
„Dieser alljährliche Anlass bietet uns eine weitere Gelegenheit zum Gedankenaustausch und zur Intensivierung und Stärkung unserer Handelsbeziehungen, damit wir ein solides Wirtschaftsleben in Dubai schaffen und unseren Status als internationales Geschäftszentrum festigen können.“
Buamim betonte, dass es das Hauptanliegen der Handelskammer sei, die Partnerschaft zwischen privatem und öffentlichem Sektor zu stärken. Er warnte aber die Unternehmen gleichzeitig, sich nicht zu sehr auf den Staat zu verlassen. Die Unternehmen sollten gemeinsam an der Erholung der Wirtschaft arbeiten und Dubai als globales Zentrum für Handel, Logistik und Tourismus etablieren. - Khaleej Times
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VAE produzieren 14 % des entsalzten Wassers weltweit
posted on 31/08/2010
Aufgrund ihrer relativ mageren Grundwasserressourcen müssen die VAE einen großen Teil ihres Trinkwasserbedarfs durch entsalztes Meerwasser decken. So pumpen die VAE einem Bericht der Zeitung Alkhaleej vom Dienstag zufolge fast 14 Prozent des entsalzten Wassers weltweit.
Die Meerwasserentsalzung, die einen Großteil des Wasserbedarfs in der Golfregion deckt, kostete die VAE 2008 fast Dh11,8 Mrd., das sind rund Dh',16 pro produziertem Kubikmeter, erklärte die Sprecherin des Umwelt- und Wasserministeriums Mariam Al Shannasi gegenüber der Zeitung und fuhr fort: „Die VAE verbrauchten 2008 insgesamt schätzungsweise 4,5 Mrd. Kubikmeter Süßwasser, das aus Grundwasservorkommen und Entsalzungsanlagen gewonnen wird.“
Die Daten des Umwelt- und Wasserministeriums zeigen, dass es Ende 2008 landesweit rund '0 Entsalzungsanlagen gab. Der Schwerpunkt der Wassererzeugung liegt in Abu Dhabi, das 6' Prozent erzeugte. Dubai stand an zweiter Stelle mit 18 Prozent, gefolgt von Sharjah mit 10 Prozent. Der restliche Anteil verteilt sich auf die übrigen Emirate.
„Wir appellieren an die Bevölkerung, sparsamer in ihrem Wasserverbrauch zu werden, um die Grundwasserressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen ... das Ministerium ergreift zudem weitergehende Maßnahmen, um dieses Ziel zu erreichen. So soll ab dem nächsten Jahr der Einsatz von Traktoren und anderen traditionellen Bewässerungssystemen verboten werden.”
Die VAE und andere Erdöl produzierende Länder in der Golfregion zählen aufgrund des heißen Klimas, des beständigen Wachstums des industriellen Sektors und der hohen Wasser- und Stromsubventionen zu den Staaten mit dem höchsten Wasser- und Stromverbrauch weltweit.
Schätzungen zufolge verbrauchte jeder Einwohner in der Region 2008 mehr als 150 Gallonen pro Kopf (das sind mehr als 6'0 Liter). - Emirates 24|'
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Lubna Al Qasimi: VAE verfügen über starke Fähigkeiten für den Ausbau des wirtschaftlichen Wachstums und zur Stärkung ihrer globalen Wirtschaftsstellung
posted on 26/08/2010
Die Außenhandelsministerin Scheicha Lubna bint Khalid Al Qasimi hat bekräftigt, dass die VAE durchaus in der Lage sind, ihre Wirtschaft weiter zu entwickeln, diverse Wirtschaftszweige weiter zu unterstützen und ihre wirtschaftliche Stellung weltweit zu stärken.
Scheicha Lubna verwies dabei auf den Erfolg der Regierungsstrategie, eine offene Wirtschaft und einen freien Markt unter Gewährleistung eines fairen Wettbewerbs zu fördern, mit dem Erfolg, dass die VAE auch während der weltweiten Wirtschaftskrise eines der führenden Wirtschaftsländer im Mittleren Osten geblieben sind. Diese Strategien und politischen Programme haben – so die Ministerin - zur Erhöhung des weltweiten Vertrauens in die Wirtschaft der VAE und zu umfangreichen Direktinvestitionen aus dem Ausland geführt.
Die Ministerin gab diese Erklärungen am vergangenen Abend [Dienstag] im Mina Salam Hotel in Dubai im Rahmen der vom Außenministerium für ausländische Handelsräte und –gruppen veranstalteten Jahresversammlung ab. Diese Treffen werden vom Ministerium zum Austausch von Gedanken und Ideen zu den besten Wegen, wie das Wachstum gefördert und Ertragskraft in Handel und Investitionen erzielt werden können, einberufen.
Sie fügte weiters hinzu, dass die VAE auch weiterhin diverse Anreize bieten werden, um zu gewährleisten, dass das Land einer der wirtschaftsfreundlichsten Standorte der Welt bleibt, und sie verwies dabei auf einige der Vorteile, die die VAE zu bieten haben, wie Stabilität, fortschrittliche Wirtschaftsgesetze, zahlreiche Freihandelszonen, sowie eine klare Strategie für Wirtschaft und Entwicklung für die kommenden Jahre, die den Anreiz der VAE für Investitionen weltweit gewährleisten.
Obwohl der Auslandshandel viel Zeit, Geld und Mühe erfordere, sei der Entschluss ausländischer Geschäftsleute, die VAE als ihren Anlagenpartner zu wählen, der richtige, denn angesichts der Leistungen und Erfolge der VAE in allen Bereichen und auf allen Ebenen, gepaart mit ihrer Fähigkeit für ein zukünftiges Wachstum, spreche alles dafür.
Die Ministerin lud die ausländischen Handelsräte ein, ihren Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg und zur Entwicklung durch die Erforschung weiterer Investitionsmöglichkeiten auf dem heimischen Markt, insbesondere auf dem Nichtölsektor wie z.B. im Bereich der erneuerbaren Energien, in den VAE zu erhöhen.
Die Welthandelsorganisation lobte die Handelspolitik der VAE im Anschluss an die erste, 2006 durchgeführte Trade Policy Review, und bestätigte, dass die offene und diversifizierte Wirtschaft der VAE und die Rolle des Handels im wirtschaftlichen Wachstum des Landes, gepaart mit ihrer zunehmenden Wirtschaftskapazität dem Staat den Rang einer fortschrittlichen globalen mehrparteilichen Wirtschaftsordnung verliehen haben.
Scheicha Lubna verwies auch auf das erhöhte weltweite Vertrauen in die Wirtschaft der VAE. Dieser Umstand bestätige die Stellung der VAE als einer der ganz großen Wirtschaftsreformatoren und auch den fortschrittlichen Wirtschaftsstatus des Landes. - Emirates News Agency, WAM
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Diversifizierung Schlüssel für Wachstum in den VAE
posted on 25/08/2010
Strukturierte Initiativen zur Diversifizierung der Wirtschaft, mehr Liquidität durch die Einführung neuer Finanzinstrumente und klare Informationen zu den gesamten Schuldendiensten könnten der Volkswirtschaft des Landes auf die Sprünge helfen, erklärten Fachleute.
Die Volkswirtschaft der VAE befindet sich an einem Scheidepunkt, so ein am Dienstag veröffentlichter Bericht von Daman Investments.
Dem Bericht zufolge sind einige „heikle Faktoren zu beachten und schwere Entscheidungen zu fällen“. Das „Wirtschaftswunder VAE“ ist nach wie vor realistisch, doch die momentane Lage, in der sich das Land befindet, stelle das Land vor eine Reihe von Herausforderungen, die „Mut und Einfallsreichtum“ erfordern.
Der Bericht empfiehlt, den Beitrag bestimmter Sektoren zum BIP zu rationalisieren um die Wirtschaft wieder ins Gleichgewicht zu bringen und die Abhängigkeit von bestimmten Sektoren zu reduzieren.
Nach zwei Jahren globaler Wirtschaftskrise steht eines fest: Die Ansicht, dass die Krise binnen 24 Monaten überwunden sein und man dann zu „Business as usual“ zurückkehren würde, hat sich dem Bericht zufolge als illusorisch erwiesen.
„Fakt ist, dass die Wirtschaft noch eine Zeitlang hart zu kämpfen haben wird und dass die Nationen mit neuen Bedingungen leben müssen, wenn sie ihr Tätigkeitsfeld realistischer sehen möchten. Die VAE bilden da keine Ausnahme”, sagte Daman-Geschäftsführer Shehab M. Gargash.
„Rund 70 Prozent aller Unternehmen in Dubai sind im Handel tätig oder Einzelhandelsunternehmen. Das Land benötigt strukturiertere Initiativen“, so der Bericht.
„Ein Großteil des Handels läuft derzeit über den Privatsektor, er konzentriert sich aber sehr auf bestimmte Sektoren. So sind beispielsweise 70 Prozent aller Unternehmen in Dubai auf den Groß- und Einzelhandel abgestimmt.“
Der Bericht empfahl die staatliche Förderung kleiner, auf anderen Sektoren aktiver Unternehmen durch umfangreiche Anreize und staatliche Hilfen.
Shehzad Janab, Leiter für Vermögensverwaltung und Beratung bei Daman Investments, erklärte gegenüber Gulf New: „Die Regierung muss einen neuen Ansatz wählen, um die kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) anzukurbeln. Sie sind die Säulen der Volkswirtschaft. Denkbar sind beispielsweise Anreize für KMUs im Fertigungs- und Exportbereich sowie Finanzierungshilfen.
Dr. Khalid Maniar, geschäftsführender Partner bei Horwath MAK, sagte gegenüber Gulf News: „Die Regierung könnte jetzt eine Straffung der Verfahren prüfen, um Unternehmen zu helfen, schneller Geschäftszulassungen zu erhalten und die aufgrund von Verzögerungen entstehenden unproduktiven Kosten zu verringern.“
In diesem Jahr stehen die Kreditmärkte Dubai nicht so offen wie sonst. Staatliche Betriebe wie die Strom- und Wasserbehörde Dubais (Dewa) konnten jedoch – wenn auch zu einem deutlich höheren Satz – Kredite aufnehmen, da sie einen stabilen Cashflow vorweisen können, Geschäftsmöglichkeiten für andere Unternehmen generieren und transparent sind. - Gulf News
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Gerüst für Louvre Abu Dhabi steht
posted on 24/08/2010
Die Tourism Development '&' Investment Company (TDIC), der Hauptauftraggeber für die meisten Tourismus-, Kultur- und Wohnungsbauprojekte in Abu Dhabi feiert die Installation der letzten Stahlgerüstteile für den Louvre Abu Dhabi. Dies ist ein wichtiger Meilenstein bei der Vollendung des Bauvorhabens auf der Insel Saadiyat, das bis 2013 fertiggestellt sein soll.
Das deutsche Unternehmen Bauer International arbeitet seit März 2010 vor Ort im Kulturbezirk Saadiyat Island und hat 4.536 Pfahlkonstruktionen mit einer Gesamtlänge von fast 100 km Stahl- und Stahlbetonabschnitten installiert, das entspricht in etwa der Strecke von Abu Dhabi nach Dubai.
Lee Tabler, Chief Executive Officer bei TDIC, erklärte: „Die TDIC ist glücklich darüber, dass das Gerüst für den Louvre Abu Dhabi termingerecht fertiggestellt wird. Dies ist ein wichtiger Meilenstein im Bau dieser monumentalen Institution, der bis 2013 abgeschlossen sein soll. Die nächste wichtige Phase ist die Konstruktion der Unterstruktur, die im letzten Quartal 2010 parallel zu den eigentlichen Bauarbeiten beginnen soll.“
Das von dem mit dem Pritzker-Preis ausgezeichneten Architekten Jean Nouvel entworfene Museumsgebäude wird die erste Institution von internationalem Rang sein, die in den Kulturbezirk der Insel Saadiyat einziehen wird. Der Kulturbezirk wird auch die weltweit größte Konzentration von kulturellen Institutionen wie dem Zayed National Museum und dem Guggenheim Abu Dhabi Museum beherbergen.
Das Fundament, das von dem beratenden britischen Ingenieurbüro Buro Happold entworfen wurde, zeichnet sich durch ein komplexes System von Pfosten aus, die die vorgeschriebene Gebrauchsdauer von 100 Jahren erreichen und die Gefahr des Eindringens von Wasser reduzieren.
Die Stahlbauarbeiten waren der zweite Vertrag, der seit Baubeginn im Mai 2009 für das Louvre Abu Dhabi vergeben wurde. Die erste Phase grundlegender Arbeiten, die ebenfalls von Bauer International durchgeführt werden, war im Januar 2010 abgeschlossen: 503.000 m3 Erde waren für die Unterkellerung des Museums ausgehoben worden.
Der Abschluss der Arbeiten am Stahlgerüst des Louvre Abu Dhabi fällt zeitlich mit dem Baubeginn am Stahlgerüst für das Guggenheim Abu Dhabi zusammen, dessen Vertrag in dieser Woche in Kraft treten soll. Die Installation der 1.400 für das Guggenheim Abu Dhabi benötigten Pfosten wird von Al Habtoor/HSSG JV durchgeführt und soll im ersten Quartal 2011 fertiggestellt werden. Der Auftrag für die Betonarbeiten am Guggenheim Abu Dhabi soll noch vor Jahresende ausgeschrieben werden. Die Ankündigungen erfolgen zu gegebener Zeit. -Emirates News Agency, WAM
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Ermächtigung der Frauen in den VAE
posted on 24/08/2010
Die Teilnahme der Frauen im öffentlichen wie auch im Privatsektor ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Wirtschaft durch ihre wirksame Beteiligung an den verschiedensten Bereichen der Entwicklung - so Eman Abdullah, Präsidentin des International Cultural Woman Forum. „Die politische Führung der VAE engagiert sich für eine Ermächtigung der Frauen und eine Investition ihrer Fähigkeiten in das wirtschaftliche Wachstum des Landes. Daher stellt die Regierung der VAE den Frauen der Emirate sämtliche Einrichtungen zur Förderung von Kreativität, Initiative und Entscheidungsbildung zur Verfügung."
Sie wies darauf hin, dass die Staatsbürgerinnen der VAE aktive Partnerinnen im Entwicklungsprozess sind. Sie bekleiden 66 Prozent der öffentlichen Stellen und 30 Prozent davon in leitenden Positionen. Etwa 15 Prozent des Lehrpersonals an den Universitäten der VAE sind Frauen, ebenso 60 Prozent im technischen Bereich, u.a. in Medizin, Bildung, Pharmazie und Krankenpflege. Auch in Militär, Polizei und im Zollwesen sind Frauen beschäftigt.
Jüngsten Statistiken zufolge entfallen 27,95 Prozent der nationalen Arbeiterschaft auf die Frauen des Landes.
Im schulischen Bereich sind nahezu die Hälfte der an den über 1.250 Schulen der VAE angemeldeten SchülerInnen Mädchen; 75 Prozent aller Studierenden an den VAE-Universitäten und drei von fünf der Studierenden an den öffentlichen Hochschulen sind Frauen. Diese Unterstützung sei nach den Worten Eman Abdullahs eine Möglichkeit für die Frauen, vorwärts zu kommen und sich einen Platz in der Entwicklung des Landes zu sichern.
Obwohl der politische Wille zur Ermächtigung der Frauen und zu ihrer Förderung bis in die obersten Spitzenpositionen vorhanden ist, vermerkt Thuraya Jasim, 25, dazu: „Trotz des Umstands, dass eine bedeutende Zahl emiratischer Frauen hohe Ämter in den Regierungsorganisationen bekleiden, ist das doch sehr schwierig, wenn es um den Privatsektor geht. Im Privatsektor zweifelt man immer noch an der Fähigkeit der emiratischen Frauen, eine Rolle bei der Erhöhung von Produktivität und Ertragskraft spielen zu können. Man sollte sich mehr bewusst sein, welch wichtigen Beitrag die Frauen nicht nur im öffentlichen, sondern auch im privaten Sektor leisten können." Des weiteren sei die veraltete Auffassung vom Beruf einer Frau zwar schon weitgehend verändert, und die Frauen könnten nun praktisch in allen Bereichen tätig sein, doch gebe es noch immer etliche Familien, die es ihren jungen Frauen nicht erlauben, neben den Männern zu studieren oder zu arbeiten.
Dr. Nadia Buhannad, leitende Soziologin, Begründerin und Managing Director von Sikologia Consultancy & Training, sagt dazu: „Es gibt tatsächlich soziale Barrieren und es ist nicht die Regierung, sondern es sind die Menschen und ihre Denkweise, die in manchen Fällen noch recht rückständig sind. In den VAE sieht man zwar die wirtschaftliche Entwicklung und die Hochhäuser, aber wenn es um die Mentalität geht, dann braucht das noch Zeit. Ich verallgemeinere hier nicht, aber ich spreche doch von der Mehrheit. Und wenn es darum geht, an die Fähigkeit der Frauen zu glauben, ein Unternehmen leiten oder Erfolg in einer beruflichen Laufbahn haben zu können, dann liegen die Barrieren bei den Ansichten, Prinzipien, Denkweisen, Traditionen und Werten, kurzum bei dem, was unsere Mentalität geprägt hat.“ - Gulf News
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VAE genießen weiterhin hohes Ansehen in der Welt
posted on 19/08/2010
General Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan, Kronprinz von Abu Dhabi und stellvertretender Oberbefehlshaber der Streitkräfte der VAE, versicherte, dass die VAE aufgrund der weisen Voraussicht von Scheich Zayed bin Sultan Al Nahyan eine Sonderstellung in der Welt einnehmen. Der verstorbene Staatsgründer verband Politik mit einer humanitären Einstellung, und sein Nachfolger, Seine Hoheit Präsident Scheich Khalifa bin Zayed Al Nahyan, tritt in seine Fußstapfen.
Er fügte hinzu, diese besondere Stellung könne dem Land die Achtung und Wertschätzung der Völkergemeinschaft eintragen.
Scheich Mohammed hielt eine Ansprache bei einem Empfang für die Botschafter und Leiter diplomatischer Vertretungen in diversen Ländern und bei internationalen Organisationen. Die Diplomaten hatten Scheich Mohammed gebeten, ihnen zu Beginn des heiligen Monats Ramadan seine Grüße zu übermitteln.
Der Vertreter des VAE-Herrschers in der westlichen Hemisphäre, Scheich Hamdan bin Zayed Al Nahyan, der nationale Sicherheitsberater Scheich Hazza bin Zayed Al Nahyan, Außenminister Scheich Abdullah bin Zayed Al Nahyan, der Staatssekretär im Außenministerium Dr. Anwar Mohammed Gargash sowie eine Anzahl leitender Staatsbeamter waren bei dem Empfang zugegen.
Scheich Mohammed verlieh seiner Überzeugung Ausdruck, dass die Außenpolitik eine zentrale Rolle im Dienste des Entwicklungsprozesses spiele und ihr einen geeigneten Nährboden für nachhaltige Entwicklung durch die Anknüpfung ausgewogener Beziehungen zu anderen Staaten und den Bau von Brücken der Zusammenarbeit mit Ländern weltweit bereite.
Er betonte, welch wichtige Rolle die Botschafter in diesem integrierten System spielen und drängte sie, auch weiterhin die Position ihres Landes in der Region sowie auf arabischer und internationaler Ebene wirksam zu festigen.
Des Weiteren unterstrich er die Rolle der Angehörigen von VAE-Botschaften im Ausland und der VAE-Vertreter bei internationalen Organisationen, die sich intensiv darum bemühen, das Image der VAE zu verbessern.
Die Botschafter und Vertreter der VAE müssen gegenüber den Gemeinschaften und Ländern, die sie ansprechen, die Leistungen der VAE auf diversen Sektoren wie dem Finanzwesen, in der Wirtschaft, Bildung und humanitärer Hilfe vertreten und den Standpunkt der VAE zu weiteren wichtigen Themen darlegen.
Scheich Mohammed bezeichnete die Angehörigen der diplomatischen Vertretungen als Verbindungsglied zwischen den VAE und anderen Ländern und Zivilisationen rund um die Welt. Er fügte hinzu, die Diplomaten seien für die Errichtung eines Dialogs zwischen den VAE und der restlichen Welt verantwortlich und intensivierten die Beziehungen, die durch die Schaffung von Möglichkeiten für Freundschaft, Zusammenarbeit und strategische Partnerschaften für den Fortschritt und den Wohlstand des Landes Sorge tragen. - Emirates News Agency, WAM
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VAE helfen bei internationalen Katastrophen und Krisen
posted on 18/08/2010
Die Vereinigten Arabischen Emirate bemühen sich intensiv, die Folgen von Katastrophen und humanitären Krisen in vielen Ländern weltweit zu mildern. Dabei scheuen sie keine Anstrengungen, um humanitäre Hilfe zu leisten und die Not der Opfer zu lindern.
Auf die Anweisungen des Vizepräsidenten und Premierministers der VAE und Herrschers von Dubai, Seiner Hoheit Scheichs Mohammed bin Rashid Al Maktoum, hin sind die VAE eines der führenden Spenderländer, die helfen, die Folgen weltweiter Krisen zu mildern.
In ihrer Erklärung anlässlich des weltweiten humanitären Tags der Arbeit (World Humanitarian Work Day) lobte die Rothalbmond-Gesellschaft die VAE und sagte, das Land habe einen einzigartigen Pfad gewählt, wie es diejenigen Menschen unabhängig von ihrer Rasse, ihres Geschlechts oder ihrer Region Hilfe unterstützen kann, die Hilfe dringend benötigen. - Emirates News Agency, WAM
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Personalausweis wird für Dienste der Verkehrsbehörde Abu Dhabis wieder Pflicht
posted on 18/08/2010
Wie Gulf News mitteilte, verlangt die Verkehrsbehörde Abu Dhabis Traffic seit gestern von Personen, die ihre Dienste in Anspruch nehmen möchten, die Vorlage von Personalausweisen der VAE. Wer allerdings seinen Führerschein oder seine Fahrzeugregistrierung verlängert, ist von der Regelung ausgenommen.
Wie bereits am 3. August berichtet, setzt die Verkehrsbehörde jetzt auf Ersuchen der Emirates Identity Authority (EIDA) die Regeln zur Verwendung von VAE-Personalausweisen durch.
Anfang des Jahres gab das Innenministerium bekannt, ab dem 2. Mai würden nur noch Personen die Dienste der Verkehrsbehörde nutzen können, die sich im Besitz eines Personalausweises der VAE befänden. Dieser Beschluss wurde jedoch vorübergehend außer Kraft gesetzt, nachdem er an Schaltern und in den EIDA-Filialen zu einem Chaos sorgte.
„Seit gestern Morgen [Dienstag] verlangen wir für die meisten Dienste wieder Personalausweise“, erklärte ein Mitarbeiter der Verkehrspolizei von Abu Dhabi, der nicht namentlich genannt werden wollte, und fuhr fort: „Wer die Fahrschule besuchte und die Führerscheinzulassung wünscht, nach bestandener Prüfung einen Führerschein beantragt oder ein Auto anmelden möchte, muss einen Personalausweis vorlegen. Zum Verlängern eines vorhandenen Führerscheins bzw. zur Verlängerung der Fahrzeuganmeldung ist dies allerdings nicht erforderlich.“
EIDA teilte Gulf News mit, sie habe die Verkehrsbehörde gebeten, die Änderungen stufenweise vorzunehmen. „Dies ist die erste Phase. In der nächsten Phase muss der Personalausweis bei der Verlängerung des Führerscheins und der Fahrzeuganmeldung vorgelegt werden“, sagte der kommissarische EIDA-Geschäftsführer Dr. Ali Al Khoury gestern.
Die Entscheidung soll später auch in Dubai und Sharjah umgesetzt werden, sagte Al Khoury. „In diesen beiden Emiraten befinden sich einige Druckereien in der Prüf- und Zulassungsphase. In den vier nördlichen Emiraten sind die Personalausweise bereits seit November 2009 für Verkehrsdienste vorgeschrieben. Ab Anfang 2011 werden Personalausweise auch für andere Dienstleistungen verlangt.”
Die Emirates Identity Authority gab gestern bekannt, dass sie das Verfahren zur Voranmeldung geändert habe, so dass es jetzt für Druckereien im ganzen Land gelte. Das neue System, das bereits in Abu Dhabi gilt, überträgt das Verfahren vor der Anmeldung an die Druckereien, die das neue elektronische Anmeldeformular verwenden. - Gulf News
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Scheich-Said-Kanal in Ägypten schafft neues Delta
posted on 18/08/2010
Alexandria – Der Bau des Scheich-Said-Kanalprojekts, das Nilwasser in die Toshka-Wüste und die Region nördlich von Alexandria leiten soll, ist abgeschlossen. Das ehrgeizige Vorhaben wird die trockenen Täler der Region in landwirtschaftliche Nutzflächen verwandeln, die auch für die Viehzucht geeignet sind.
Die Regierung Abu Dhabis finanzierte dieses Projekt mit einem großzügigen Zuschuss auf Veranlassung des verstorbenen Scheich Zayed bin Sultan Al Nahyan und darauf folgender Anweisungen von Seiner Hoheit Präsident Scheich Khalifa bin Zayed Al Nahyan. Für den Bau des Scheich-Said-Kanals wurde ein Betrag in Höhe von US$100 Mio. bereitgestellt. Der Kanal ist Teil des South Valley Entwicklungsprojekts in der Toshka-Region und wurde unter direkter Aufsicht des Abu Dhabi Fund for Development (ADFD) ausgeführt.
Der Zuschuss floss in erster Linie in die Finanzierung des Baus des dritten Abschnitts des Scheich-Said-Kanals, die Anlage von drei großen Pumpbewässerungsstationen und die Erschließung von experimentellem Weideland in Toshka.
Toshka liegt in der westlichen Wüstenregion, 225 km südlich von Assuan. Das nubische Wort „Toshka“ bedeutet „Heimat der Al-Ghabeera-Pflanze”, einer in diesem Gebiet weit verbreiteten aromatischen Pflanze. Die unberührte Toshka-Landschaft kam noch nie mit Pestiziden oder anderen Chemikalien in Kontakt, so dass das Land – gemäß eines Kurzberichts des ägyptischen Ministeriums für Wasserressourcen und Bewässerung – sichere Ernten hervorbringen kann, die globalen Umweltstandards und -spezifikationen entsprechen.
Zum Projektumfang gehört Kanalabschnitt 3, der rund 40.000 ha Land in dem mehr als 24 km2 großen, zur Erschließung vorgesehenen südlichen Talabschnitt bewässern wird, der von dem integrierten Bewässerungssystem erfasst ist. Teil des Finanzierungsumfangs war auch der Bau von drei Pumpstationen mit einer Gesamtkapazität von rund 100 m3 pro Sekunde.
Im Rahmen des Projekts wurde ein experimenteller Landwirtschaftsbetrieb mit Bewässerungsnetz, Landrückgewinnung, Straßen, den erforderlichen landwirtschaftlichen Anlagen und Gebäuden, Laboren, Fabriken und öffentlichen Dienstleistungen eingerichtet.
Dieses strategisch wichtige Projekt ist ein Geschenk der Vereinigten Arabischen Emirate an das ägyptische Volk. Es schafft ein neues Delta in der Region parallel zum Nil und mehr landwirtschaftlich nutzbares Land, das über den Scheich-Said-Kanal mit Nilwasser bewässert wird.
Regierungsbeamten zufolge ist das Projekt ein Segen für ganz Ägypten, da es die Wüste in eine grüne Gartenlandschaft verwandeln wird, die Gemüse, Obst, Vieh und Geflügel produzieren kann. Und das Vorhaben wird Tausende neuer Arbeitsplätze für Ägypter schaffen.
Die VAE haben über den Abu Dhabi Fund for Development bereits an einer Reihe gemeinsamer Projekte teilgenommen und so mehrere wichtige Vorhaben in Ägypten, wo der ADFD bereits seit 1974 aktiv ist, finanziert. - Emirates News Agency, WAM
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Neue Abteilung der Strom- und Wasserbehörde Dubai für VIP-Kunden
posted on 17/08/2010
In einer erstmaligen Regierungsinitiative hat die Strom- und Wasserbehörde Dubai (DEWA) eine Hauptstelle für das „Key Account Management" eingerichtet, zu der auch eine Abteilung für VIP-Kunden gehört. Der neue Service soll die strategische Partnerschaft mit DEWAs wichtigsten Interessensvertretern stärken, indem die Verfahren beschleunigt und ein Qualitätsservice nach den höchsten Standards geliefert wird, der den jeweiligen Bedürfnissen zum Abschluss der Kundentransaktionen entspricht.
Dies erfolgt im Rahmen der laufenden Bemühungen um ein Anheben der Kundenzufriedenheit durch die Anwendung bester Praktiken, die die Qualität der den Kunden gelieferten Dienste verbessert und die Vision der Behörde verwirklicht, zu einem Versorgungsdienst von Weltformat zu werden.
Saeed Mohammed Al Tayer, MD und CEO von DEWA, erklärt dazu: „Die DEWA setzt ihre Entwicklung laufend fort und führt wichtige Projekte in Übereinstimmung mit den strategischen Vorgaben der Regierung von Dubai durch, die auf eine nachhaltige Entwicklung und eine Konsolidierung der Stellung von Dubai als ein weltweiter Knotenpunkt für Finanzen, Wirtschaft und Tourismus ausgerichtet sind. Wir haben unsere wichtigsten Kunden aufgesucht und sie nach ihrem Bedarf gefragt, um sie in unsere laufenden Entwicklungspläne einzubinden, die gegenwärtigen Verfahren zu erleichtern, aus ihren Vorschlägen Nutzen zu ziehen und ihren Erwartungen gerecht zu werden. Außerdem haben wir deren Expansionspläne identifiziert, uns über ihre zukünftigen Projekte informiert und Wege besprochen, wie wir ihrem Bedarf nachkommen können."
Das für die VIP-Kunden zuständige Team besuchte in Vertretung der Kundendienstabteilung die strategisch wichtigen Regierungspartner, um deren Bedarf zu besprechen und die Öffentlichkeit besser zu beliefern, gleichzeitig aber auch mit der laufenden Entwicklung von Dubai Schritt zu halten und alle Bewohner zu versorgen. Zusätzlich zu diesen Besuchen werden auch Quasiregierungsstellen, Bauunternehmer, Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser, Einkaufszentren und sonstige wichtige Einrichtungen aufgesucht werden.
Das Netzwerk der DEWA-Kundendienststellen wurde über ganz Dubai hin erweitert, um möglichst viele Kunden zu erreichen und deren Zugang zu den Versorgungsdiensten zu erleichtern. Im General Directorate of Residency and Foreigners Affairs (DNRD) wurde von DEWA ein Kundendienstzentrum eröffnet, zusätzlich zu zwei weiteren im neuen Gebäude für Gemeinschaftsdienste der Stadtverwaltung von Dubai in Al TWAR und in Umm Suqeim. Die Kunden der DEWA können in diesen Zentren ihre Strom- und Wasserrechnungen bezahlen, neue Kunden können dort angemeldet, die Prüfung von Strom- und Wasserzählern angefordert, sowie Verzollungspapiere und sonstige Dienste zur Verfügung gestellt werden. - Emirates News Agency, WAM
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55.000 Flugverkehrsbewegungen im Juli in den VAE
posted on 12/08/2010
Die General Civil Aviation Authority (GCAA) der VAE gab gestern bekannt, dass die Flugverkehrsbewegungen in den VAE im Juli 2010 im Vergleich zum selben Monat des Vorjahres um 11,9% zugenommen haben. Dem Monatsbericht der GCAA zufolge lagen die gesamten Flugverkehrsbewegungen im Juli 2010 bei 55.000, verglichen mit 52.000 im Juni 2010. Mit durchschnittlich 1763 Flugverkehrsbewegungen pro Tag war dies der bisher höchste Wert für dieses Jahr.
Der Monatsbericht der GCAA für den Juli 2010 gab die Zahl der Flugverkehrsbewegungen für jeden Flughafen der VAE an. An der Spitze stand Dubai mit 24.961 Flugverkehrsbewegungen. Gefolgt von den Überflügen mit 11.924 Fugverkehrsbewegungen. An dritter Stelle liegt Abu Dhabi mit 8.045 Flugverkehrsbewegungen. Dem Bericht zufolge nimmt der Sharjah International Airport mit 5.600 Flugverkehrsbewegungen den dritten Platz ein. Inlandflüge zwischen den Flughäfen in den VAE kamen mit 3.414 Flugverkehrsbewegungen auf den fünften Platz. Für den Fujairah International Airport wurden 404 Bewegungen verzeichnet, während der Al Ain Airport und Ras Al Khaimah International Airport jeweils 210 und 75 Flugverkehrsbewegungen verbuchten. Der jüngst eröffnete Al Maktoum International Airport meldete 7 Frachtflüge.
In Bezug auf die Flugsicherheit gab der Bericht an, dass von der GCAA 27 Zertifikate an Flugzeugwartungsunternehmen ausgestellt und erneuert wurden, sowie 11 Registrierungsbelege für Flugzeuge und 38 Lufttüchtigkeitszeugnisse. Des weiteren wurden von der GCAA 33 Inspektionen und Prüfungen durchgeführt, 2 Luftverkehrsbetreiberzeugnisse ausgestellt, 5 Flugzeugmodifizierungstransaktionen abgeschlossen, sowie 3 weitere Luftverkehrsbetreiberzeugnisse und 30 Prüfungsgenehmigungen ausgestellt. Am SAFA System wurden 14 Inspektionen durchgeführt. Abschließend wurden auch 67 Flugvorfälle gemeldet.
Dem Bericht zufolge wurden von der GCAA 6 neue Lizenzen ausgestellt und weitere 20 für Fluglotsen erneuert und 676 Crew-Karten ausgestellt und erneuert. Bezüglich dringender Servicetransaktionen wurden 626 Crew-Transaktionen, 17 flugärztliche Transaktionen, 49 Transaktionen von Flugzeugwartungsingenieuren und 41 Kartentransaktionen der Aircrew gemeldet. Damit lag die Zahl der dringenden Servicetransaktionen bei 733.
Flugkapitän Aysha Al Hamili, die ständige Vertreterin der VAE bei der ICAO, nahm an einem Exekutivtreffen der mitteleuropäischen Länder in Rumänien teil, wo sie eine Präsentation zu den Kooperationsinitiativen zwischen den VAE und der Europäischen Union gab. Die Teilnehmer lobten die Bemühungen der VAE und unterstützten deren Ernennung in den Exekutivrat der ICAO bei den im September stattfindenden Wahlen.
Am 14. Juli wurde von der GCAA in ihrem Regionalsitz in Dubai die erste Sitzung des Umweltausschusses der Arab Civil Aviation Commission abgehalten, an der Vertreter der arabischen Zivilluftfahrtsbehörden von Jordanien, Marokko, Saudi-Arabien und Jemen sowie Vertreter der Arab Civil Aviation Commission (ACAC) und der Arab Air Carriers Organisation (AACO) teilnahmen. Ing. Mariam Al Baloushi, Environment Director der GCAA und Vertreterin der VAE wurde der Vorsitz übertragen, während der Vertreter Saudi-Arabiens zum stellvertretenden Vorsitzenden ernannt wurde. Al Baloushi erhielt als erste Frau der VAE eine Ausbildung im Flugumfeldmanagement in der Umweltabteilung der ICAO, die sich im Hauptquartier der ICAO in Montreal befindet. - Emirates News Agency, WAM
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Plastiktüten werden biologisch abbaubar
posted on 12/08/2010
Die VAE-Normierungs- und Metrologiebehörde erteilte gestern die Zulassung für einen Zusatzstoff, durch den Plastiktüten biologisch abbaubar werden.
Bis 2013 müssen alle in den VAE hergestellten Plastiktüten diesen Stoff enthalten, der die Tüten rückstandsfrei biologisch abbaubar machen soll.
Federführend bei dem Bemühen, „normale“ Plastiktüten, die sich mitunter erst nach Hunderten von Jahren zersetzen, nach und nach aus dem Verkehr zu nehmen, ist das Umwelt- und Wasserministerium, das den Einsatz von biologisch abbaubaren Kunststoffen aktiv unterstützt.
Gemäß dem Erlass der VAE-Behörde muss künftig während der Produktion ein Pellet-großer Inhaltsstoff unter die übrigen Inhaltsstoffe gemischt werden, damit sich die Tüten nach Kontakt mit Sauerstoff in der Atmosphäre über einen Zeitraum von wenigen Monaten oder Jahren natürlich zersetzen können.
Wie das Umwelt- und Wasserministerium mitteilte, wurden 2008 in den VAE mindestens zwei Milliarden Plastiktüten hergestellt. Insgesamt waren aber nur 2000 Tonnen der in den Emiraten produzierten Kunststoffe biologisch abbaubar.
Einer 2009 veröffentlichten Studie des Ministeriums zufolge produzierten von den 26 Plastiktütenherstellern in den VAE 14 26.000 Tonnen Kunststoff für Plastiktüten.
Wells Plastic und Eco-polymers wurden vom Ministerium als Hersteller des biologisch abbaubaren Additivs zugelassen.
Die umweltfreundliche Initiative wurde begrüßt. Durch den bei Sauerstoffkontakt biologisch abbaubaren Zusatzstoff Reverte werden Plastiktüten oder Folien nach dem Wegwerfen in zwei Phasen zersetzt: Bei Kontakt mit ausreichend Sonnenlicht und Sauerstoff beginnt der Oxidationsprozess der Inhaltsstoffe, die Tüte wird brüchig und dann allmählich durch Mikroben zu Wasser, Kohlendioxid und Biomasse zersetzt.- Wells Plastic - Gulf News
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Ramadan beginnt in den VAE
posted on 12/08/2010
Mittwoch ist der erste Tag des Ramadan, und Dienstag war der letzte Tag des Sha'aban, wie das Ramadan-Komitee der VAE gestern Abend, nach einem Treffen unter dem Vorsitz des Justizministers Dr. Hadef Jua'an Al Daheri, bekanntgab.
Das Komitee erklärte, der Neumond des Ramadan sei gesichtet worden. Beim Sichten des Ramadan-Monds folgte das Komitee den Verfahren der Astronomie und Sharia und führte zudem Gespräche mit Nachbarländern.
Das Komitee gratulierte Seiner Hoheit Präsident Scheich Khalifa Bin Zayed Al Nahyan und Seiner Hoheit Scheich Mohammad Bin Rashid Al Maktoum, dem Vizepräsidenten und Premierminister der VAE und Herrscher von Dubai, sowie den Mitgliedern des Obersten Rates und Herrschern der Emirate, den Kronprinzen und stellvertretenden Herrschern zu diesem Anlass.
Mittwoch ist der erste Tag des Ramadan in Jordanien, Libyen, Indonesien, Malaysia und Saudi-Arabien, und Donnerstag ist der erste Tag des Ramadan in Oman und einigen weiteren Ländern. - Emirates News Agency, WAM
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Sharjah erwägt Möglichkeit des Grundbesitzes für Ausländer
posted on 10/08/2010
Sharjah prüft die Optionen, ausländischen Investoren den Weg zu Grundeigentum im Emirat zu ebnen. Wie einem Bericht der globalen Immobilienberatungsgesellschaft CB Richard Ellis zu entnehmen ist, will das Emirat auf diese Weise eventuell den Immobilienmarkt beleben.
„Es ist denkbar, dass man die Nachfrage nach Grundeigentum in Sharjah ankurbeln könnte, indem man Ausländern den Erwerb von Grundeigentum eröffnet. Dies war Informationen zufolge ein Thema, das im Laufe des zweiten Quartals erörtert wurde. Man prüft momentan verschiedene Maßnahmen, die zu einer Belebung des Marktes beitragen sollen”, so der jüngste CBRE-Bericht.
Eine entsprechende Gesetzesänderung könnte sich positiv auf den Verkauf von Immobilienobjekten auswirken und zu einer Kehrtwende auf dem Markt führen. Derzeit dürfen Ausländer in Sharjah Grundeigentum lediglich im Pachtverhältnis besitzen.
Die Khaleej Times berichtete im Mai als erste, dass Sharjah in Kürze ein neues Immobiliengesetz verabschieden würde, demzufolge nur Staatsangehörige der Vereinigten Arabischen Emirate und des Golf-Kooperationsrats das Recht erhalten würden, Immobilien im Emirat als Eigentum zu erwerben.
Matthew Green, Leiter des Bereichs VAE-Studien bei CB Richard Ellis, erklärte, der Immobilienmarkt in den nördlichen Emiraten verzeichnete derzeit einen allgemeinen Rückgang bei den Gebäudenutzungs- und Vermietungszahlen. Die sinkenden Vermietungsquoten in Dubai würden zu einer weiteren Umzugsbewegung von Mietern führen.
Dem Bericht zufolge könnte das wachsende Angebot in Verbindung mit der schwachen Nachfrage die Mieten in diesem Jahr weiter drücken.
Die Hausmieten fielen im letzten Jahr in Sharjah, Ajman und Ras Al Khaimah um durchschnittlich 20 Prozent, in einigen Gegenden sogar um bis zu 35 Prozent, da die günstigeren Mietpreise in Dubai Mieter aus den anderen Emiraten nach Dubai locken.
Die Mieten in Sharjah sanken am stärksten – sie liegen mittlerweile rund 50 Prozent unter ihrem Höchststand vor zwei Jahren. Durch das gestiegene Angebot sind die Mieten für übliche Zwei-Zimmer-Wohnungen in AJman in den letzten beiden Jahren um 42 Prozent zurückgegangen, während sie im gleichen Zeitraum in Umm Al Qaiwain um 39, in Ras Al Khaimah um 28 Prozent und in Fujairah um 23 Prozent fielen.
Das wohl größte Problem, das der Immobilienmarkt in den nördlichen Emiraten zu bewältigen hat, ist die fehlende Infrastruktur, die beispielsweise in Sharjah und Ajman mitunter zu Stromknappheit führt. Die Stromprobleme werden in der zweiten Jahreshälfte vermutlich zunehmen. Der Bericht prognostizierte, dass noch vor Ende des Jahres 2010 weitere 37.000 m2 an Büroflächen und ca. 7000 neue Wohnungen ans Stromnetz in Sharjah angeschlossen werden.
17,5 Prozent (das sind Dh 4,6 Mrd.) des Etats der VAE sind für die Erschließung von Infrastrukturprojekten in den VAE vorgesehen. Dennoch geht der Bericht davon aus, dass die Vermietungs- und Nutzungsquote von Büro- und Wohnflächen in den nördlichen Emiraten auch im zweiten Halbjahr 2010 weiter zurückgehen wird. - Khaleej Times
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Handelskammer von Dubai verzeichnet Exportanstieg um 14% für erstes Halbjahr
posted on 09/08/2010
Die Exporte und Re-Exporte der Mitglieder der Handelskammer Dubai weisen mit einem Anstieg um 13,7% im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres für dieses Halbjahr eine laufende Verbesserung auf. Dem Halbjahresbericht der Handelskammer Dubai zufolge beliefen sich die Exporte und Re-Exporte in den beiden ersten Quartalen von 2010 auf insgesamt Dh103,2 Mrd.
Laut dem Bericht war in der Zahl der von der Kammer in der ersten Jahreshälfte an die Mitglieder ausgestellten Herkunftszeugnisse ein Anstieg um 7% auf 318.557, verglichen mit 297.677 Zeugnissen in der ersten Hälfte von 2009, zu verzeichnen. Allein im Juni gab es mit 57.306 Zeugnissen die höchste Zahl an Ausstellungen und auch im Januar wurden bereits 48.036 Stück ausgestellt.
In der ersten Jahreshälfte sind 5.098 neue Mitglieder der Handelskammer Dubai beigetreten, was einen Anstieg um 18,9% gegenüber den 4.289 im selben Zeitraum des Vorjahres darstellt.
In den ersten sechs Monaten wurden von der Handelskammer Dubai 71 Handelsdelegationen mit insgesamt 511 Geschäftsleuten aus aller Welt empfangen. Die Treffen standen im Zeichen der Bemühungen der Handelskammer, die Handelsbeziehungen zwischen der Geschäftswelt von Dubai und deren Pendants aus den jeweiligen Ländern zu festigen.
Die Eröffnung neuer Geschäftsmöglichkeiten für ihre Mitglieder und die Geschäftswelt von Dubai insgesamt steht für die Handelskammer in diesem Jahr ganz hoch auf der Tagesordnung, während sie auch weiterhin neue Investitionsmöglichkeiten auf neuen und vielversprechenden Märkten erforscht, so u.a. auf dem Gemeinsamen Markt für das östliche und südliche Afrika (COMESA), in Lateinamerika und auch in den USA.
In Vorbereitung auf das in Dubai 2011 stattfindende COMESA Investment Forum hat die Handelskammer Dubai erstmals ein COMESA Workshop veranstaltet, das ganz im Zeichen von Dubais Bemühungen steht, zu einem Gateway für den afrikanischen Kontinent zu werden. COMESA ist mit 19 Mitgliedsländern der größte Wirtschaftsblock Afrikas, dessen Markt bis zum Jahr 2015 über 500 Millionen Verbraucher umfassen wird. Die Region mit einer Bevölkerung von über 389 Millionen und einem BIP von insgesamt US$342 Mrd. bietet den Unternehmen von Dubai ein hohes Anlagepotenzial und hervorragende Handelsmöglichkeiten.
Seit Beginn des Jahres erforscht die Handelskammer Dubai bereits den lateinamerikanischen Markt, der in seinen Wirtschafssektoren Hafenumschlag, Konstruktion und öffentliche Bauarbeiten, Herstellung, Aquakultur, Tourismus und Immobilien etc. ein enormes Potenzial aufweist, wobei die lateinamerikanischen Länder ihrerseits Dubai als einen Umschlagplatz für Re-Exporte und den erhöhten Handel mit asiatischen Ländern verwenden können.
Als eine erstmalige Initiative, Dubai als ein potenzielles Anlageziel in der Region für US-Unternehmen zu präsentieren, hat die Handelskammer Dubai eine umfangreiche Gruppe von American Chamber of Commerce Executives (ACCE) im Rahmen der US-Dubai 2010: Executive Business Leaders Mission in Dubai vom 7 bis 11 März bei sich aufgenommen. Die Mission der Wirtschaftsführer aus den USA nach Dubai hat für die Geschäftswelt des Emirats den Weg geebnet, ihre Handelsbeziehungen zu ihren Partnern in den USA zu festigen und gleichzeitig für das Emirat als ein lukratives Wirtschaftsziel für die amerikanischen Geschäftsleute zu werben. - Emirates News Agency, WAM
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VAE verurteilen israelische Angriffe auf libanesische Armee
posted on 05/08/2010
Die VAE verurteilten gestern Israels Angriffe auf die libanesische Armee im südlichen Libanon als eine krasse Verletzung von und einen eklatanten Verstoß gegen Beschluss Nr. 1701 des UN-Sicherheitsrats. Sultan Al Ali, der Direktor der Abteilung für Medienangelegenheiten und Regierungskommunikationen im Außenministerium, drückte die Solidarität der VAE mit der schwesterlichen Republik des Libanon aus und forderte die Umsetzung des UN-Sicherheitsratsbeschlusses zur Vermeidung von Rückschlägen, die sich auf die Sicherheit und Stabilität in der Region auswirken könnten. - Emirates News Agency, WAM
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64.000 Fische werden in den Mangrovenwäldern freigesetzt
posted on 05/08/2010
Vierundsechzigtausend Zuchtfische sind in den Mangrovenwäldern der VAE am Persisch-Arabischen Golf in diesem Jahr freigesetzt worden, um damit die Fischbestände aufzubessern und die Ernährungssicherung des Landes zu verbessern. Im Marine Resources Research Centre des Ministeriums für Umwelt und Wasser werden mehrere Fischarten gezüchtet, u.a. auch der Hammour, eine Zackenbarschart, die dann alljährlich als Setzlinge freigesetzt werden.
Der stellvertretende Direktor des Acting Marine Research Centre, Eisa Abdul Karim Yafi'i, gab bekannt, dass insgesamt 6.245 Fische in Abu Dhabi, 1.600 in Dubai, 6.174 in Sharjah, 29.460 in Umm Al Qaiwain, 10.382 in Ajman, 3.750 in Fujairah und 6.389 in Ras Al Khaimah freigesetzt worden sind.
„Das Centre ist derzeit damit beschäftigt, den Rest der verschiedenen Fischarten, die dort gezüchtet und produziert werden, freizusetzen. Im Rahmen einer der Ernährungssicherung gewidmeten Strategie setzt sich das Ministerium für Umwelt und Wasser für eine nachhaltige Fischerei und die Züchtung wirtschaftlich wichtiger Arten zur Förderung der Fischereipraktiken ein,” kommentierte er.
Das Fangvolumen ist in den VAE im vergangenen Jahrzehnt zurückgegangen und wird jetzt auf ca. 90.000 Tonnen jährlich geschätzt, verglichen mit 118.000 Tonnen in 1999.
Den Rückgängen im jährlichen Fangvolumen gegenüber war ein Anstieg im heimischen Konsum und in der Fischverarbeitung für den Export zu verzeichnen.
In der Folge musste man sich in den VAE zunehmend auf den Import von Frisch- und Gefriergut für die Verarbeitung stützen.
Die Emirates Wildlife Society gab bekannt, dass gemeinsam mit dem World Wide Fund for Nature 19 häufig anzutreffende Fischarten, darunter Hammour, Schnapper und Goldtrevally, die auf den meisten Märkten angeboten werden, in drei farbkodierte Listen von Rot, Orange und Grün eingeteilt wurden.
Die Kodierung gibt die überfischten Arten an, die zu vermeiden sind, Arten die stattdessen verwendet werden sollten, und nachhaltige Fischbestände, die nicht vom Überfischen gefährdet sind.
Yafi'i rief Konsumenten und Fischer auf, mit dem Ministerium zum Schutz der Fischbestände zusammenzuarbeiten. - Gulf News
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Umweltfreundlichkeit der Metro zahlt sich durch Einsparungen von Dh20 Mio. aus
posted on 04/08/2010
Die Metro Dubais hält, was sie versprach: Designelemente und neueste Technologie tragen zu reduziertem Energieverbrauch bei, der wiederum erhebliche Stromkosten einspart und aktiv zum Umweltschutz beiträgt.
Einer kürzlichen Studie der Straßen- und Verkehrsbehörde Dubais (Roads and Transport Authority, RTA) zufolge hat das Metro-Projekt die Energiesparpläne der RTA und Dubais strategisches Umweltschutzprogramm unterstützt.
Das Betriebsergebnis der Dubai Metro zeigte, dass die von der RTA für die Konstruktion der Metro-Anlagen zu einem 25 Prozent (d. h. umgerechnet Dh20 Mio.) niedrigeren Energieverbrauch pro Jahr geführt haben. Die geringeren CO2-Emissionen von Kraftwerken senken ebenfalls Kosten.
So wird beispielsweise bei Bremsmanövern freigesetzte Nutzleistung beim Beschleunigen von den Zügen genutzt.
Bei jeder Betätigung der Bremsen wird Strom erzeugt, über einen elektronischen Wechselrichter zurückgeführt und kann von anderen Zügen beim Beschleunigen genutzt werden. Jeder Zug ist mit zwei Wechselrichtern ausgestattet.
Der zweite wichtige Energiesparfaktor ist die Nutzung eines Stromnetzes, das eine höhere Spannung von 33 Kilovolt (kV) statt von 11kV (wie sie von der Strom- und Wasserbehörde Dubais genutzt werden) bezieht. Dieses Netzwerk ist das erste dieser Art, das in Dubai installiert wird. Es reduziert den Energieverlust während der Übertragung durch das Kabel um fast 90 Prozent im Vergleich zu normalen 11kV-Netzwerken. Durch den Einsatz des 33kV-Netzes kann die Stromversorgung auch über erheblich größere Entfernungen aufrecht erhalten werden. Im Unterschied zu den auf wenige Kilometer begrenzten 11kV-Anlagen kann das 33kV-Netz Energie 40 km weit transportieren. Auch dies führt dank verteilter Kosten zu Einsparungen.
Klimaanlagen an Haltestellen und Depots, die Bezirkskühltechnologie nutzen, reduzieren ebenfalls den Strombedarf und schützen die Umwelt.
Geringerer Verbrauch
Die regionalen Kühlanlagen der RTA senkten den Stromverbrauch um rund 50 Prozent.
Durch die integrierte Energieregulierung an jeder Haltestelle liegt der Stromverbrauch um 10-20 Prozent unter herkömmlichen Anlagen.
Auch die besondere architektonische Konstruktion der Stationen lässt mehr natürliches Licht in die Station ein, so dass weniger Strom zur Beleuchtung benötigt wird. Der Einsatz eines automatischen Zug-Steuersystems ist ein weiteres wichtiges Element, das zur Reduzierung des Stromverbrauchs beiträgt. Die Nutzbremskraft kann schätzungsweise zwischen 25 bis 30 Prozent der Leistung einsparen, die das Schienennetz ohne dieses System normalerweise benötigen würde. - Gulf News
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Keine Warnsignale für Betreiber in den VAE
posted on 04/08/2010
Auch wenn sich die vorübergehende Aussetzung von BlackBerry-Diensten fortsetzen sollte, dürften die Telekommunikationsanbieter in den VAE Analysten zufolge höchstens minimale Probleme zu erwarten haben.
Man geht jedoch allgemein davon aus, dass der BlackBerry-Hersteller Research in Motion (RIM) und die Regulierungsbehörde für den Telekommunikationsbereich noch vor dem Stichtag am 11. Oktober eine Vereinbarung erreichen können.
Die beiden Telekommunikationsbetreiber der VAE, Emirates Telecommunication Corporation (etisalat) und Emirates Integrated Telecommunications Company (du), nutzen seit der Sättigung des Mobilfunksektors von 100 Prozent Smartphone-Geräte wie das BlackBerry und iPhone zur Erweiterung ihres Marktsegments.
In den letzten beiden Jahren erreichte die Marktdurchdringung 200 Prozent, und die Anbieter verzeichneten 10 Mio. Nutzer mit Vertrag.
Das BlackBerry ist mittlerweile als persönliches Hilfsmittel nicht mehr wegzudenken, und die Kunden sind viel zu sehr an diese Dienste gewöhnt, erklärte Simon Simonian, auf Telekommunikationsdienste spezialisierter Analyst bei Shuaa Capital, einer der größeren Investitionsbanken in Dubai, die die Länder des Golf-Kooperationsrats betreuen.
„Mobilität ist für geschäftliche wie private Nutzer wichtig. etisalat oder du machen uns dabei keine Sorgen. Diese Anbieter würden ihre Dienste eher durch ein Smartphone ersetzen“, erklärte er.
Simonian meinte, die Nachfrage nach Datenplänen würde konstant bleiben, so dass die Einnahmen für etisalat und du nicht betroffen wären. „Die Nutzer wechseln zu Smartphones. Wenn man sich einmal daran gewöhnt, gibt es keinen Weg zurück. Was wir jetzt erleben, sind kurzfristige Probleme”, meinte er.
Schwerwiegender wären die Auswirkungen auf das Land als regionales, den technologischen Fortschritt förderndes Finanzzentrum.
Globale Institute, die angesichts geringerer Wachstumsquoten in Nordamerika und Europa das Wachstumspotenzial dieser Region genau verfolgen, zeigen immer mehr Interesse an den VAE.
Auch Geschäftsreisende in die VAE werden ihre BlackBerry-Dienste nicht mehr wie bisher nutzen können, da ihr Netzwerk über die beiden nationalen Betreiber geleitet würde. Und ins Ausland reisende VAE-Bürger können keine Roaming-Dienste mehr in Anspruch nehmen, da diese ebenfalls vorläufig ausgesetzt werden, teilte die Telekommunikations-Aufsichtsbehörde gestern mit.
Irfan Ellam, Vizepräsident für Aktienkapitalforschung und Telekommunikationsanalyst bei Al Mal Capital, erklärte auch, dass die Aussetzung der BlackBerry-Dienste die Netzbetreiber nicht wesentlich beeinträchtigen werde.
Irfan Ellam: „Wir gehen davon aus, dass die beiden nationalen Betreiber auch bei einer Unterbrechung der BlackBerry-Dienste höchstens geringfügige finanzielle Einbußen erleiden werden, da die Nutzer stattdessen andere Geräte in Anspruch nehmen werden wie iPhone, iPad, Android- oder Symbian-gestützte Systeme usw., mit denen sie E-Mail-Nachrichten versenden, im Internet surfen und Textnachrichten versenden können.“
Im letzten Jahr meldete etisalat 7,74 Mio. Mobiltelefonienutzer, die für das Unternehmen insgesamt Dh 30,8 Mrd. an Erlösen nach Steuern erwirtschafteten. Nachdem die Regulierungsbehörde für die Telekommunikation die vorübergehende Aussetzung der Dienste angeordnet hatte, fielen die etisalat-Aktien um 0,5 Prozent auf Dh10,10 (zum Börsenschluss am Sonntag), während du den Tag mit Dh2,04 abschloss. - Gulf News
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GHC und Emirates Steel sichern sich US$2,2 Mrd. zur Finanzierung von Emirates Steels Expansionsprojekten
posted on 02/08/2010
Emirates Steel und seine Dachgesellschaft, die General Holding Corporation (GHC), sind auf Kurs beim Abschluss der Finanzierungspläne für die Expansionsprojekte von Emirates Steel. Am 1. Juli 2010 konnte die Finanzierung mit einem von der GHC auf Konzernbasis aufgenommenen Exportkredit in Höhe von US$500 Mio. abgeschlossen werden. Versichert wurde dieser Kredit von SACE, einer italienischen Versicherungsgruppe, die im Bereich von Exportkrediten, Kreditversicherung, Anlagenschutz, Finanzgarantien, Sicherheiten und Factoring tätig ist.
Dem Generaldirektor der GHC, Suhail M. Al Ameri, zufolge hat die SACE-Fazilität am internationalen Bankenmarkt hohes Interesse gefunden. „Das Ausmaß der dazu eingegangen Anträge hatte zur Folge, dass die SACE-Fazilität praktisch um das Vierfache zu äußerst günstigen Bedingungen überzeichnet ist“, erklärte er dazu.
Gleichzeitig konnte sich auch Emirates Steel Engagements für Projektfinanzierung und Betriebsmittel sowohl von herkömmlichen wie auch islamischen Geldinstituten im Wert von insgesamt US$1,7 Mrd. sichern.
Al Ameri kommentierte, dass die eingegangenen Anträge bei weitem den gesamten Finanzierungsbedarf des Unternehmens übertroffen haben und die Transaktion fast zu 100% überzeichnet ist. Er erklärte auch, dass die beschränkte Regressfinanzierung von Emirates Steel voraussichtlich noch vor Ende August 2010 den finanziellen Abschluss erreichen wird. Emirates News Agency, WAM
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Emirates beginnt Nonstop-Service nach Madrid
posted on 02/08/2010
Die Emirates Airline gab am Sonntag bekannt, dass sie die Einführung neuer Europarouten nun mit dem Start ihrer Flüge nach Madrid abgerundet hat.
Der Flug EK141 startete gestern früh zum 104. Zielflughafen der Fluglinie. Er ist damit der erste Nonstop-Linienflug zwischen Dubai und Spanien, der Heimat der Fifa World Cup Sieger.
Salem Obaidullah, Senior Vice-President of Commercial Operations for Europe and the Russian Federation von Emirates sagt dazu: „Madrid ist unsere dritte neue Europaroute in diesem Jahr. Das erbringt insgesamt 42 zusätzliche Flüge pro Woche in die und aus der Region. Das Interesse, das es in den vergangenen Jahren für den Beginn von Flügen nach Spanien gegeben hat, ist aus den zahlreichen Buchungen für zukünftige Flüge ersichtlich. Wir haben jetzt die Chance, das hervorragende Emirates-Produkt auf den spanischen Markt zu bringen.“
Amsterdam war in diesem Jahr die erste neue Route von Emirates nach Europa, die am 1. Mai gestartet wurde. Im März gab es auch eine neue Verbindung nach Tokio und Flüge nach Dakar werden am 1. September beginnen.
Der Flug EK141 startet von Dubai täglich um 7.50h und kommt in Madrid um 13.45h an. Der Rückflug EK 142 verlässt die spanische Hauptstadt um 15.25h und trifft am nächsten Tag um 00.30h in Dubai ein.
Im Transportbereich gab es mit den Boeing 747 Frachtern von Emirates SkyCargo bereits seit 2006 Flüge nach Spanien. SkyCargo transportiert alljährlich über 7.000 Modeartikel von Saragossa nach Dubai. Gulf News
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Emirates expandiert nach Nordafrika
posted on 29/07/2010
Die in Dubai ansässige Emirates bestätigte gestern ihr Libyen-Engagement und gab bekannt, dass sie die Tripoli-Route nun mit den Airbus A340-500 fliegen wird. Ab 1. August 2010 werden wöchentlich insgesamt 3612 Flugplätze zwischen Tripoli und Dubai zur Verfügung stehen, womit die Passagierkapazität um 9 Prozent erhöht wird.
Haitham Al Battawy, der Libya Manager von Emirates sagt dazu: „Die Nachfrage auf unserer Route nach Libyen hat laufend zugenommen und wir freuen uns, unseren Kunden jetzt eine noch bessere Erfahrung auf dieser Strecke bieten zu können. Der Einsatz des gefeierten A340-500 wird die Reise für zahlreiche libysche Staatsbürger, die in Dubai und Australien wohnen und ihrer Heimat alljährlich einen Besuch abstatten, wesentlich erleichtern. Mit den größeren Maschinen erhalten die Reisenden von den nordafrikanischen Märkten auch bessere Verbindungen in den Fernen Osten, in die GCC-Länder, nach Indien und Australien über den Terminal 3 von Emirates am Dubai International Airport, der für optimalen Reisekomfort ausgelegt ist. Die Kunden kommen nicht nur in den Genuss der neuesten In-Flight-Produkte von Emirates, wie z.B. des vielfach ausgezeichneten ICE-Bordunterhaltungssystems, sondern haben durch die erhöhte Sitzplatzkapazität des A340 Airbus auch mehr Flexibilität beim Planen ihrer Reise.“
Zu den 12 First Class Suiten, 42 Business- und 204 Economy-Plätzen des A340 Airbus von Emirates kommen noch 15 Tonnen Frachtkapazität.
Gegenwärtig fliegt Emirates die Tripoli-Route mit einem Airbus 330-200 mit einer Sitzplatzkapazität von 12 Plätzen in First Class, 42 in Business und 183 in Economy. Der Flug EK 746 fliegt von Tripoli um 15.20h ab und kommt in Dubai um 23.10h an. EK 745 verlässt Dubai um 09.20h und erreicht Tripoli um 13.20h. Emirates News Agency, WAM
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Die Vereinigten Arabischen Emirate sind eine Föderation von sieben Emiraten (Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Umm al-Qaiwain, Ra’s al-Khaimah und Fujairah).
- Landesname: Vereinigte Arabische Emirate (VAE) oder Dawlat al Imarat al Arabiyya al Muttahidah
- Hauptstadt: Abu Dhabi
- Nationalfeiertag: 2. Dezember (1971)
- Zeit: UTC plus 4 Stunden
- Währung: Emirati dirham (Dh oder AED)
- Wechselkurs: Dh3,67 pro US-Dollar. Der VAE Dirham wird seit Februar 2002 offiziell vom US-Dollar kursgestützt.
- Fahne: Drei gleichbreite waagerechte Streifen von Grün (oben), Weiß und Schwarz, mit einem breiteren, senkrechten roten Streifen an der Mastseite.
- Lage: Die im Südosten der Arabischen Halbinsel befindlichen VAE stellen eine ungefähr dreieckige Landmasse dar, deren Küstenlinien die Süd- und Südostküsten des Arabischen Golfs sowie einen Teil der Westküste des Golfs von Oman bilden.
- Breiten-/Längengrad: 24°N 54°E
 
- Fläche: Ungefähr 82.880 Quadratkilometer. Abu Dhabi macht 87 Prozent der gesamten Landmasse des Landes aus.
- Küstenlinie: Vor Anlegung der Inselgruppe ‘Dubai Palms’ und anderer Projekte hatte die Küstenlinie des Landes eine Länge von ungefähr 1318 Kilometern. Durch Landgewinnungsprojekte wird sich diese Zahl erhöhen.
- Topografie: Eine tiefliegende Küstenebene geht in die sanft hügeligen Sanddünen der Wüste Rub al-Khali über, während schroffe Bergketten die Ostgrenze zu Oman säumen.
- Höchste und niedrigste Punkte: Der niedrigste Punkt des Landes befindet sich auf Meeresebene und sein höchster Punkt ist der Jebel Yibir mit 1527 Metern.
- Bodenschätze: Die wichtigsten sind Öl und Erdgas, von denen sich mehr als 90 Prozent in Abu Dhabi befinden.
- Klima: Die VAE genießen ein Wüstenklima, das im Winter warm und sonnig und während der Sommermonate heiß und feucht ist. Im östlichen Gebirge ist es im Allgemeinen kühler und weniger feucht.
- Politisches System: Eine Föderation, in welcher der Bundesregierung der VAE verfassungsmäßig spezifische Amtsgewalten zukommen, während andere Machtbereiche den Mitglieds-Emiraten vorbehalten sind.
- Verfassung: Provisionell am 2. Dezember 1971 angenommen, 1996 permanent gemacht.
- Präsident: Seine Hoheit Scheich Khalifa bin Zayed Al Nahyan, Herrscher von Abu Dhabi.
- President: HH Sheikh Khalifa bin Zayed Al Nahyan, Ruler of Abu Dhabi
- Vizepräsident und Premierminister: Seine Hoheit Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Herrscher von Dubai.
- Stellvertretender Premierminister: Scheich Sultan bin Zayed Al Nahyan.
- Stellvertretender Premierminister: Scheich Hamdan bin Zayed Al Nahyan.
- Kabinett: Ein vom Premierminister nominierter und vom Präsidenten ernannter Ministerrat.
- Rechtssystem: Neben einem Bundesgericht verfügen sämtliche Emirate über weltliche Gerichtshöfe zur Rechtsprechung in kriminellen, zivilen und kommerziellen Angelegenheiten und Islamische Gerichtshöfe zur Überprüfung von Familien- und Religionsstreitigkeiten.
- Entwicklungshilfe: Seit 1971 gewährte der Abu Dhabi Entwicklungsfonds (ADFD) 555 Ländern insgesamt US$5,4 Milliarden an Entwicklungshilfe (2005). Die VAE leisteten außerdem beträchtliche Nothilfe an von Konflikten und Naturkatastrophen betroffene Regionen, sowohl auf Regierungsebene als auch durch Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wie die Gesellschaft Roter Halbmond der VAE (RCS).
- Mitgliedschaft bei internationalen Organisationen: ABEDA, AFESD, AMF, FAO, G-77, GCC, IAEA, IBRD, ICAO, ICC, ICCT (Unterzeichner), ICRM, IDA, IDB, IFAD, IFC, IFRCS, IHO, ILO, IMF, IMO, Interpol, IOC, ISO, ITU, LAS, MIGA, NAM, OAPEC, OIC, OPCW, OPEC, UN, UNCTAD, UNESCO, UNIDO, UPU, WCO, WHO, WIPO, WMO, WTO
- Bevölkerung: 4,1 Millionen (Volkszählung von 2005)
- Staatsangehörige: 21,9% der gesamten gezählten Bevölkerung (3,8 Millionen)
- Nicht Staatsangehörige: 78,1% der gesamten gezählten Bevölkerung
- Männliche Staatsangehörige: 50,7%
- Weibliche Staatsangehörige: 49,3%
- Staatsangehörige unter 20 Jahren: 51,1%
- Sprache: Arabisch
- Religion: Islam, Ausübung aller religiösen Glaubensrichtungen ist gestattet.
- Geburtenziffer (Schätzung von 2005): 18,78 Geburten/1000 Einwohner
- Sterbeziffer (Schätzung von 2005): 4,26 Sterbefälle/1000 Einwohner
- Lebenserwartung bei der Geburt: 78,3 Jahre
- Gesamtfruchtbarkeitsziffer (2000–05): 2,5 (Geburten pro Frau)
- Sterblichkeitsziffer für Kinder unter 5 Jahren (2004): 8 pro 1000 Lebendgeburten
- Neugeborenensterblichkeitsziffer (2004): 5,54 pro 1000
- Kleinkindersterblichkeitsziffer (2004): 7,7 pro 1000
- Sterblichkeitsziffer der gebärenden Frauen (2004): 0,01 pro 100.000
- Analphabetenrate: 9%
- Rangplatz im Menschlichen Entwicklungsindex der Vereinten Nationen (2006): 49
- BIP pro Kopf (Schätzung von 2006): Dh139.000
- Beschäftigtenzahl der Zivilbevölkerung (2005): 2.59 Millionen
- Prozentsatz von Frauen in der gesamten erwerbstätigen Bevölkerung (2005): 22,4%
- Wochenende: Freitag und Samstag für Regierungseinrichtungen; viele Privatfirmen betreiben eine Sechstagewoche.
- Finanzjahr: 1. Januar bis 31. Dezember
- BIP (Schätzung von 2006, Nennwert): Dh599 Milliarden
- Reales BIP-Wachstum (Schätzung von 2006): 8,9%
- Beitrag des Nicht-Ölsektors zum BIP-Nennwert (Schätzung von 2006): 63%
- Industriezweige: Öl und Gas, Aluminium, Zement, Kunstdünger, kommerzielle Schiffsreparaturen, Petrochemie, Baumaterialien, Arzneimittel, Lebensmittelverarbeitung, Tourismus
- Ölproduktionskapazität: 2,7 Millionen Barrel pro Tag
- Erwiesene Ölreserven: 98,1 Milliarden Barrel
- Erdgasproduktion: 65 Milliarden Kubikmeter pro Jahr
- Erwiesene Erdgasreserven: 6 Billionen Kubikmeter
- Öl- und Gasexporte (Schätzung von 2006): Dh200 Milliarden
- Exporte (Schätzung von 2006): Dh488 Milliarden
- Freihandelszonenexporte (Schätzung von 2006): Dh80 Milliarden
- Wiederausfuhr (Schätzung von 2006): Dh162 Milliarden
- Importe (Schätzung von 2006): Dh359 Milliarden
- Anbauflächen: 260.000 Hektar, 3,1% der gesamten Landesfläche
- Zahl der Dattelpalmen: über 40 Millionen
- Agrarprodukte: Datteln, Grünfutter, Gemüse und Obst; Vieh, Geflügel, Eier, Molkereiprodukte; Fische
- Fischereiflotte: 5191
- Fischer: 17.264
- Geschätzter Fangumfang der Fischereiindustrie: 97.574 Tonnen
- Telekommunikation: florierender deregulierter Markt, moderne integrierte Faseroptik; digitales Netz mit hoher Mobiltelefonnutzung.
- Internationale Landesvorwahl: 971
- Internet-Landesvorwahl: ae
- Festnetz-Teilnehmer: 1,26 Millionen
- Mobiltelefon-Teilnehmer (2006): 5,78 Millionen
- Internet-Teilnehmer (2006): 578.000
- Häfen: insgesamt 15, einschließlich der folgenden Haupthäfen: Mina Zayed, Jebel Ali, Mina Rashid, Fujairah, Khor Fakkan, Mina Saqr, Sharjah. In Abu Dhabi entsteht eine große neue Anlage mit Industriepark, Khalifa Port, bei Taweelah.
- Internationale Flughäfen: sechs insgesamt mit einem siebten (Dubai World Central), der im Bau befindlich ist.
- Gesamte installierte Leistung aller Kraftwerke (2006): 16.220 MW
- Projizierte installierte Leistung aller Kraftwerke (2010): 26.000 MW
- Jährliches Strombedarfswachstum (2005): : 12%
- Gesamte Wasserproduktion (2004): 886 Milliarden Liter
- Fernsehsender: 42
- Radiosender: 26
- Zeitungen: 9
- Zeitschriften: über 160
- Nachrichtenagentur:: Emirates News Agency (WAM)
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