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Gesundheitsbehörde von Abu Dhabi startet umfassendes Screening-Programm für Neugeborene
posted on 11/03/2010
Die Health Authority - Abu Dhabi (HAAD), die gesundheitliche Regulierungsbehörde des Emirats von Abu Dhabi, gab den Start eines Screening-Programms für Neugeborene bekannt, mit dem genetische, endokrinologische, metabolische und hämatologische Krankheiten aufgedeckt werden sollen.
Das Programm sorgt dafür, dass jedes Baby, das im Emirat von Abu Dhabi geboren wird, mit dem umfassenden Newborn Screening Program innerhalb der ersten Tage seines Lebens auf ererbte und hormonale Störungen geprüft wird, um damit ihren Gesundheitszustand durch frühe Behandlung, Lenkung und eine entsprechende Therapie zu verbessern.
Das Abu Dhabi Comprehensive Newborn Screening Program umfasst: Schulung der Eltern, eine umfassende Untersuchung der Neugeborenen, Screening-Tests, Follow-up, Diagnose, Beratung, Management, Behandlung und Bewertung.
Das Screening Neugeborener wird bereits in den meisten Ländern der Welt durchgeführt, wobei jedoch die Liste der überprüften Krankheiten äußerst unterschiedlich ist und zwischen 1 und 100 Störungen liegen kann. Im Rahmen des von Abu Dhabi übernommenen Programms werden alle neugeborenen Babys auf Phynylketonurie, angeborene Hypothyreose, adrenogenitale Hyperplasie, Sichelzellenanämie, Thalassämie, Galaktosämie, Biotinidase, Mukoviszidose, Gehörverlust und G6PD-Mangel geprüft. Diese Störungen wurden auf Grundlage einer Bewertung der öffentlichen Gesundheitsbedürfnisse und der potenziellen Vorteile sowie der Kostenwirksamkeit von Früherkennung und Management dieser Krankheiten bei Neugeborenen ausgewählt.
Dr. Oliver Harrison, der Director of Public Health and Policy Division beim HAAD sagt dazu: „Obwohl die meisten Störungen selten sind, sind sie in der Regel doch sehr gravierend. Einige können sogar lebensgefährlich sein, andere wiederum können die körperliche oder geistige Entwicklung eines Kindes behindern oder sonstige Probleme mit sich bringen, wenn sie nicht behandelt werden. Die Neugeborenen sind wahrscheinlich die anfälligsten Mitglieder unserer Gemeinschaft und wir sind bemüht, alles in unserer Macht und gemäß den besten internationalen Praktiken zu ihrem Schutz zu tun.”
Das Screening der Neugeborenen erfolgt mittels einer Blutabnahme von der Ferse des Babys. Das Blut wird dann auf einem besonderen Filterpapier gesammelt und ins Labor geschickt. Die Blutprobe sollte zwischen dem ersten Tag (nach 24 Stunden) und dem zweiten Tag nach der Geburt abgenommen werden. Wenn das Blut vor dem Alter von 24 Stunden abgenommen wurde, sollte das Krankenhaus, in dem das Baby geboren wurde, innerhalb von zwei Tagen einen Wiederholungstest veranlassen. Babys mit verdächtigen Testergebnissen werden dann zurückgerufen und an eine nachfolgende entsprechende Behandlung überwiesen.
Eltern können das Screening ihres Babys ablehnen. Wenn das der Fall ist, wird ihnen geraten, ihre Entscheidung mit ihrem Gesundheitsdienstleister zu besprechen. Dieser wird ihre Entscheidung in der Regel in die Krankheitsgeschichte des Kindes aufnehmen und die Eltern zur Unterschrift eines Formulars auffordern, worin festgehalten ist, dass sie das Screening ihres Kindes verweigert haben. -Emirates News Agency, WAM
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Bootshersteller hoffen auf Aufschwung im Nahen Osten
posted on 11/03/2010
Scheich Maktoum Bin Mohammad Bin Rashid Al Maktoum, stellvertretender Herrscher von Dubai, eröffnete die 18. internationale Bootsmesse in Dubai (Dubai International Boat Show), bei der die Aussteller auf einen Aufschwung auf dem Bootsmarkt hoffen.
Es werden rund 400 Booten aus dem In- und Ausland gezeigt. Höhepunkte der Messe sind 15 exklusive globale und 25 regionale Produkteinführungen.
Der Yachtmarkt erlebte noch vor drei Jahren eine rapide Expansion, verzeichnete aber nach der globalen Finanzkrise einen starken Auftragsrückgang, erklärte Maciej Stompor, Verkaufsdirektor bei Sunreef Yachts, einem bereits zum fünften Mal auf der Messe vertretenen Bootshersteller aus Polen. Sunreef Yachts hat sich auf Katamarane spezialisiert und konnte auf früheren Messen bereits zwei Boote verkaufen. Auch in diesem Jahr hofft das Unternehmen wieder auf einen Verkaufsabschluss.
Gary Slaney, internationaler Verkaufsleiter des ägyptischen Unternehmens Shama Yacht: „Die Phase des Rückgangs ist aus unserer Sicht vorüber. Jetzt blicken wir nach vorne.” Obwohl der Hersteller keine Yacht ausstellt (allgemein als wichtiger Faktor angesehen, um ernsthafte Kaufinteressenten anzuziehen), ist er überzeugt, dass er einen neuen Markt und internationale Besucher aus Dubai ansprechen kann. Slaney erklärte, es sei erheblich einfacher für das Unternehmen, Yachten in Europa auszustellen. Der Transport der Yachten in die Golfregion sei aber mit erheblichen Risiken – vor allem aufgrund der logistischen Gefahren durch die Bedrohung durch Piraten in der Region – verbunden. - Gulf News
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Hauptstadt startet neue „grüne“ Initiative
posted on 11/03/2010
Im Rahmen der 30. Aufforstungswoche, die am Montag begann und bis Freitag läuft, wird die Stadtverwaltung Abu Dhabis 12 Parks in Wohngebieten einrichten.
Das Projekt läuft unter dem Motto „Gemeinsam pflanzen wir die VAE“.
„Diese Parks werden ausnahmslos nach den besten internationalen Kriterien für Gesundheit, Umwelt und moderne Dienstleistungen angelegt. Dieses Projekt folgt damit unseren Bemühungen, Abu Dhabi zu einer der fünf besten Metropolen weltweit zu machen”, erklärte Khalifa Al Mazrouie, Generaldirektor der Stadtbehörde, am Montag. Er hielt eine Ansprache anlässlich der Feiern zur Pflanzwoche, die in Anwesenheit des Vorsitzenden des Ministeriums für Stadtangelegenheiten, Rashid Al Hajeri, im Formal Park, Abu Dhabi Corniche, begangen wurden.
Hajeri besuchte eine Fotoausstellung mit einer seltenen Sammlung von Aufnahmen, die einige Teile Abu Dhabis in den 60er Jahren zeigen. Im Rahmen der Ausstellung wurde auch ein Dokumentarfilm zum Pilotprojekt der landwirtschaftlichen Revolution in Abu Dhabi City ausgestrahlt. Dieser Film zeigte, dass rund 27.000 ha des Emirats mit Wäldern und Gärten bedeckt sind.
Der Vorsitzende der Stadtverwaltung pflanzte einen Baum und erklärte damit die einwöchigen Feiern für eröffnet.
Auf dem Programm stehen eine Reihe von Veranstaltungen, die die Leistungen der Stadt bei der Entwicklung der Landwirtschaft und Verschönerung der Stadt durch die Anpflanzung von Bäumen, die Einrichtung von Grünzonen, Parks und Erholungsbereichen betonen.
Bei dem Festival werden auch Fotos von früher und heute ausgestellt, die die Entwicklung von Abu Dhabi City darstellen. - Khaleej Times
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VAE für verantwortungsbewusste Nutzung von Kernkraft, so Außenminister Abdullah
posted on 09/03/2010
Paris – Das Interesse der Vereinigten Arabischen Emirate an der Entwicklung und Förderung von Kernkraft entspringt dem Bedürfnis, weitere Energiequellen zu erschließen. Auf diese Weise wollen die Emirate sicherstellen, dass der prognostizierte künftige Bedarf gedeckt wird und sich ihre Volkswirtschaften auch in Zukunft weiter schnell entwickeln können, bestätigte VAE-Außenminister Seine Hoheit Scheich Abdullah bin Zayed Al Nahyan gestern in Paris.
„Die von offiziellen VAE-Organisationen durchgeführte Studie ergab, dass sich die nationale jährliche Spitzennachfrage nach Strom bis zum Jahr 2020 vermutlich verdreifachen wird. Das entspräche einer kumulativen jährlichen Wachstumsquote von rund 9 % ab 2007. Bei der Beurteilung verschiedener Optionen zur Deckung dieser Nachfrage erwies sich die Kernenergie als bewährte, aus Sicht des Umweltschutzes vielversprechende und wettbewerbsfähige Option, die einen erheblichen Beitrag zur Volkswirtschaft und sicheren Energieversorgung der Emirate auch in Zukunft leisten kann”, erklärte Scheich Abdullah in seiner Ansprache vor der International Conference on Access to Civil Nuclear Energy am Sitz der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris.
„Es wurden bereits zahlreiche Schritte ergriffen, um den internationalen Verpflichtungen der VAE im Bereich der nuklearen Sicherheit und Nichtverbreitung gemäß der erklärten Politik der Emirate gerecht zu werden. Dazu gehören auch die Unterzeichnung des Zusatzprotokolls zum umfassenden Schutzabkommen und der Beitritt zum Übereinkommen über nukleare Sicherheit”, fügte Scheich Abdullah in seiner Ansprache hinzu, die in seinem Namen von Seiner Exzellenz, Dr. Anwar Mohammed Gargash, Staatssekretär im Außenministerium, verlesen wurde.
Im Dezember 2009 vergaben die VAE einen Vertrag zum Bau von vier Kernreaktoren in den Emiraten an eine koreanische Unternehmensgruppe. Der erste Reaktor soll ab 2017 Strom ins Netz einspeisen. Der Auftrag umfasst das Design, den Bau und gemeinsamen Betrieb der Anlagen.
Die internationale Zusammenarbeit, die die friedliche Nutzung von Atomenergie vorbereiten soll, ist eine Voraussetzung für den Technologietransfer und ein wichtiges Instrument um sicherzustellen, dass eine derart intensivere Kernkraftnutzung auf verantwortungsbewusste Weise vorangetrieben wird. Daher messen die VAE der Formulierung eines wirkungsvollen Rahmens der internationalen Zusammenarbeit, der die Entwicklung der benötigten Infrastruktur unterstützt und den Austausch von Know-how und operativer Erfahrung fördert, große Bedeutung bei. Die VAE haben bereits zahlreiche bilaterale Abkommen mit Staaten abgeschlossen, die in diesem Bereich Fachkenntnisse besitzen.
Scheich Abdullah lobte Schritte, die Länder wie Frankreich zur Gründung besonderer Organisationen unternommen haben, die die internationale Zusammenarbeit in der Kernkraft mit Ländern unterstützen, die gerade erst in Kernkraftprogramme einsteigen.
Die VAE hoffen, dass durch die Formulierung neuer politischer Grundsätze ein neues Modell für Staaten mit einem Interesse an der Nutzung von Atomenergie entwickelt wird, so dass diese Staaten Kernenergieprogramme prüfen und entwickeln können, die das Vertrauen der Völkergemeinschaft genießen. - Emirates News Agency, WAM
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VAE drängen bei den Vereinten Nationen auf den Schutz von Frauen bei Konflikten, vor allem in Palästina
posted on 08/03/2010
New York – Die Vereinigten Arabischen Emirate mahnten die Vereinten Nationen am Freitag, die Frauen und Kinder in bewaffneten Konflikten zu schützen und solche, die als Geiseln oder Gefangene gehalten werden, zu befreien. Außerdem forderten sie die UN-Organe auf, sich um den Zustand dieser Menschen zu kümmern und ihnen die nötige Hilfe angedeihen zu lassen.
Der Aufruf der VAE erfolgte in Form einer Erklärung des Ständigen Vertreters der VAE bei den Vereinten Nationen, Botschafter Ahmad Al Jarman, der die schwierigen Umstände, unter denen die palästinensischen Frauen in den besetzten Gebieten leben müssen, und die brutalen Attacken beschrieb, die von den israelischen Besatzern täglich auf palästinensischem Territorium und vor allem im Gaza-Streifen verübt werden.
Er drängte die internationale Staatengemeinschaft, den Frauen und Mädchen in den besetzten Gebieten und in den Flüchtlingslagern weiterhin die nötige Hilfe in Bezug auf Gesundheit, Bildung und Sozialfürsorge zu leisten. Jarman wies in seiner Erklärung darauf hin, dass sich die VAE voll für eine Umsetzung des Konzepts einer Förderung der Frauen und einer Gleichstellung der Geschlechter in die staatlichen Programme für eine nachhaltige Entwicklung im Lande engagieren, um damit für die Gleichheit aller Staatsbürger in Bezug auf Rechte und Pflichten einschließlich der Chancengleichheit in allen Bereichen, wie Bildung, Arbeit, Gesundheit und Sozialhilfe zu sorgen.
„Mein Land ist außerdem den internationalen und regionalen Frauenrechtskonventionen wie CEDAW und Menschenrechtsabkommen sowie einer Reihe weiterer Abkommen in Bezug auf die Arbeit und Beschäftigung von Frauen beigetreten. Des weiteren engagieren wir uns für die Umsetzung sämtlicher Empfehlungen und Ergebnisse internationaler Konferenzen und Gipfeltreffen zum Thema der Frauenrechte. Mit der Integration des Prinzips von Frauenförderung und Gleichstellung der Geschlechter in sämtlichen Entwicklungsprogrammen des Landes haben Frauenfragen eine politische Unterstützung auf höchster Ebene gefunden”, erklärte der Botschafter.
Die VAE haben deutlich erkennbare Leistungen bei der Förderung der Gleichstellung der Geschlechter in allen Bereichen erbracht. Im Bildungsbereich ist der Prozentsatz der Mädchen an den Grundschulen fast so hoch wie der der Knaben und im Bereich der Hochschulbildung liegt der Anteil der jungen Frauen über dem der jungen Männer, u.zw. bei 77% aller Universitätsabsolventen, wobei sich die Zahl der Frauen mit Masters- und PhD-Diplomen laufend erhöht.
Im Bereich von Arbeit und ökonomischer Teilnahme hat der Staat den Zugang der Frauen zum Arbeitsmarkt gefördert und gleichzeitig auch alle Hindernisse beseitig, die ihren Zugang zu Tätigkeiten in ihrem Fähigkeitsbereich behindern könnten. Die Frauen stellen heute 22,4% der gesamten Arbeiterschaft dar; sie belegen 66% der Arbeitsplätze auf dem öffentlichen Sektor, davon 30% in führenden und entscheidungstragenden Funktionen, wie z.B. als Vorstandsmitglieder von Industrie- und Handelskammern. Die Errichtung des Business Women Council in den VAE war ein weiterer Schritt bei der Förderung und Unterstützung des Beitrags, den die Frauen auf dem Privatsektor leisten können. - Emirates News Agency, WAM
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Abschließende Prüfung des Wasserspargesetzes der VAE
posted on 04/03/2010
Das erste Wasserspargesetz der VAE, mit dem der Missbrauch von Wasser eingeschränkt und die Versorgungsgesellschaften landesweit zusammengeschlossen werden sollen, wird derzeit einer abschließenden Prüfung unterzogen und die Umweltbeamten hoffen, dass es in 12 Monaten verabschiedet werden wird.
In den VAE gibt es derzeit kein einziges bundesstaatliches Wasserspargesetz und jegliche Bestimmungen in Bezug auf Naturressourcen werden stattdessen auf regionaler Ebene getroffen.
Zum Gesetzesentwurf wurden bisher keine Einzelheiten enthüllt, aber die im Bereich der Wasserressourcen tätigen Forschungstreibenden verlangen eine stärkere Überwachung der Umwelteinflüsse auf die hauptsächliche Wasserversorgungsquelle der VAE, den Persisch-Arabischen Golf.
Dr. Rashid Ahmad Bin Fahd, der Minister für Umwelt und Wasser der VAE, erklärte gestern auf einem Seminar, dass das Gesetz die rechtlichen Mechanismen für Wasserwirtschaft und den Verbrauch von Wasser festlegen wird. „Das Wassergesetz ist in Bearbeitung und wurde bereits vom Ministerausschuss und von einem technischen Ausschuss begutachtet. Der Entwurf soll noch vor dem Sommer zum Kabinett gehen. Es könnte aber noch ein Jahr dauern bis er verabschiedet wird", sagte er. „Es ist unbedingt notwendig. Es gibt zwar eine Menge lokaler Aufträge, aber dies ist die erste Rechtsurkunde für ein integriertes Bewirtschaftungssystem.“
Bin Fahd erwähnte auch, dass Versorgungsgesellschaften wie die Wasserbehörden von Dubai oder Sharjah (Dewa/Sewa), die ihre eigene Produktion und Verteilung von Wasser durchführen, unter dieses Gesetz fallen werden.
Der Missbrauch von Wasser ist in der arabischen Welt aufgrund der hohen Wasserknappheit in der Region ein enormes Problem. Am 3. März jeden Jahres wird unter der Bevölkerung auf die Wasserknappheit aufmerksam gemacht und das Thema für 2010 ist: „Wasser für die Sicherheit der arabischen Welt”.
„Die arabische Region ist eine der wasserknappsten Regionen der Welt. Niemand hat überflüssiges Wasser, was kaum Vertrauen einflößt, wobei die VAE allerdings viel bei der Sicherung von Wasser und der Versorgung des Landes geleistet haben“, sagte Bin Fahd.
Dem zunehmenden Bedarf und Bevölkerungswachstum konnte Dank des erhöhten Einsatzes von Entsalzungverfahren 2008 mit einer jährlichen Produktionsleistung von 4.878 Mio. Kubikmetern nachgekommen werden – so Dr. Shawki Barghouti, Generaldirektor des Internationalen Zentrums für biosaline Landwirtschaft.
Allerdings leidet der Persisch-Arabische Golf aufgrund der an Tigris und Euphrat errichteten Staudämme unter einem mangelnden Zufluss von Süßwasser. Der Wasserzufluss ist von 85 Mrd. Kubikmeter in den 1980ern auf die heutigen 28 Mrd. Kubikmeter zurückgegangen.
„Diese Flüsse münden zwar nicht in den Golf, aber wir sind trotzdem davon betroffen. Denn die Auswirkungen zeigen sich auf Meeresleben und Küstenzonen. Auch Wasserqualität und Entsalzung sind davon betroffen. Da der Golf immer salziger und verschmutzter wird, bedarf es einer genauen regionalen Überwachung zur Feststellung des verursachten Schadens”, sagte Barghouti. - Gulf News
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800 Triathleten wetteifern im Rennen, Rad fahren und Schwimmen in Abu Dhabi
posted on 03/03/2010
Es verspricht, eine der landschaftlich schönsten Strecken durch Abu Dhabi zu werden, die am Privatstrand des Emirates Palace Hotel beginnt, über die vor kurzem eröffnete Sheikh Khalifa Bridge und entlang der neuen Schnellstraße nach Saadiyat und zu den Yas-Inseln führt.
Es gibt nur einen Haken … Jeder Teilnehmer muss bereit sein, um 6 Uhr morgens am Start zu stehen und er muss zwischen 121,5 km und 222 km schwimmen, Rad fahren und rennen können.
Der Start des Abu Dhabi International Triathlon am 13. März ist nur 10 Tage entfernt. Fast 800 Athleten aus mehr als 30 Ländern haben bereits ihre Teilnahme an der Veranstaltung angesagt, die sich nach Hoffnung der Organisatoren zu einem klassischen Event im Kalender dieser anspruchsvollen Sportart entwickeln wird.
Auch Amateure können nicht nur an einer einzigartigen Veranstaltung teilnehmen, sondern auch Seite an Seite mit internationalen Sportlern von Weltrang an den Start gehen.
Persönliche Anmeldungen sind bis zum Renntag möglich, die Organisatoren bitten Interessenten jedoch, sich möglichst vorab unter http://www.abudhabitriathlon.com zu registrieren.
„Eine unserer Hauptprioritäten bei dieser Veranstaltung besteht darin, Amateuren die Möglichkeiten zu bieten, direkt neben den besten Triathleten weltweit anzutreten. Sie haben also die Chance, mit Athleten von Weltrang zu wetteifern. Dadurch wird hoffentlich größeres Interesse am Sport geweckt, sagte Faisal al Sheikh“, Leiter für Großveranstaltungen bei der Fremdenverkehrsbehörde in Abu Dhabi (ADTA).
Er erklärte, Veranstaltungen wie der neue Triathlon würden der ADTA wirksam helfen, bis zum Jahr 2012 ihr Ziel von 2,7 Millionen Hotelgästen zu erreichen. „Der Triathlon verspricht, ein einzigartiges Ereignis zu werden, das sicher Millionen faszinieren und Abu Dhabi sowohl auf traditionellen als auch auf Schwellenmärkten mehr Bekanntheit schenken wird”, erklärte er.
Ebenfalls um das Preisgeld in Höhe von US$230.000 kämpfen die sieben Mitglieder des Teams Abu Dhabi Triathlon. Teamchef Faris al Sultan, der Gewinner der „Ironman“-Weltmeisterschaft 2005, brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass die Sportart auch in den VAE Fuß fasst. Er hofft, dass der spektakuläre Kurs auch Amateursportler einlädt, ihr Glück zu versuchen. Das hatte er im Alter von nur 16 Jahren ebenfalls probiert, als er nach einem Fernsehprogramm über den legendären „Ironman“ aus Hawaii an seinem ersten Triathlon teilnahm. Er glaubt, dass viele Einwohner des Emirats, in dem zahlreiche junge, erfolgreiche Fachleute und Akademiker leben, im Triathlon eine neue Herausforderung suchen.
Zu den besten Aussichtspunkten gehören der Strand am Emirates Palace Hotel, wo die Schwimmdisziplin stattfindet, und die nahe gelegenen Übergangsbereiche, in denen die Teilnehmer nach dem Schwimmwettbewerb ihre Fahrräder nehmen und wieder ablegen, bevor sie zur letzten Disziplin, der Rennstrecke, aufbrechen.
Bei einem internationalen Standardtriathlon wird von den Athleten erwartet, dass sie 1,5 km schwimmen, 40 km Rad fahren und 10 km laufen. Abu Dhabi legt jetzt einen neuen Maßstab fest und bietet einen „Kurzwettbewerb“ (1,5 km Schwimmen, 100 km Rad fahren und 20 km Laufen) und einen „Langwettbewerb“ (3 km Schwimmen, 200 km Rad fahren, 20 km Laufen). - The National
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flydubai verdoppelt Netz in den Staaten des Golfkooperationsrats durch mehr Routen
posted on 02/03/2010
flydubai, die erste Billigfluglinie Dubais, hat eine Reihe von Flugstrec ken zu Zielen im Golfkooperationsrat angekündigt und sieht so einem sehr geschäftigen Jahr mit zahlreichen neuen Routen für die Fluggesellschaft entgegen.
Mit Kuwait City und Maskat erhöht sich das Netz von flydubai auf dreizehn Flugstrecken. Beide Ziele werden zweimal täglich angeflogen und werden sich daher bei Geschäftskunden wie Touristen gleichermaßen großer Beliebtheit erfreuen. Die Flüge nach Maskat werden am Sonntag, 28. März aufgenommen, die Flüge nach Kuwait am Dienstag, 30. März.
Ghaith Al Ghaith, CEO von flydubai, erklärte: „Die flydubai-Strategie sieht ein starkes Netz mit den Staaten des Golfkooperationsrats vor, daher standen Kuwait und Oman natürlich ganz oben auf unserer Liste unserer nächsten Flugziele. Beide Länder pflegen seit vielen Jahren gute Beziehungen zu den VAE, und wir bemühen uns nach Kräften, unsere Beziehungen weiter zu stärken, indem wir einen freundlichen Service und äußerst preisgünstige Flüge anbieten, für die flydubai mittlerweile bekannt ist. Wir arbeiten eng mit den Behörden beider Länder zusammen und wissen ihre Hilfe und Unterstützung sehr zu schätzen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit ihnen einen Service bieten zu können, der allen Parteien zum Vorteil gereicht." Kuwait und Oman verbinden mit den VAE eine lange Handelstradition und Verwandtschaft. Die Flugstrecken erfreuen sich großer Beliebtheit – aber aus unterschiedlichen Gründen. Für Kuwait City war der Handel seit jeher die wichtigste Verbindung zu den VAE. Aufgrund der strengen islamischen Traditionen des Landes ist die Bedeutung des Tourismus in diesem Land erst in den letzten Jahren gestiegen. Dahingegen erfreuen sich die Wadis, die unberührten Strände und imposanten Berge des Oman seit jeher großer Beliebtheit bei Touristen.
„Kuwait wird immer stärker – die dort ansässigen Unternehmen blühen und gedeihen, und die Wirtschaft des Landes expandiert. Infrastrukturprojekte, Vergrößerung der Städte und ein neuer Hafen auf der Insel Bubiyan zeugen von dieser Entwicklung – und die Position des Landes am Rand der bevölkerungsreicheren nördlichen Regionen des Nahen Ostens wird für die Zukunft Sorge tragen“, fügte er hinzu.
„Der Oman hat seit langem eine besondere Bedeutung für die Bewohner der VAE. Sie besuchen den Oman gerne, der ihnen Entspannung, malerische Gebirgslandschaften und eine einzigartige Flora und Fauna bietet. Gleichzeitig nimmt die Bedeutung des Oman in wirtschaftlicher Sicht zu, da er aufgrund seiner Position am Indischen Ozean ein wichtiger Handelspartner ist und eine politisch wichtige Position einnimmt.“
Die Tourismusindustrie in Kuwait steckt noch in den Kinderschuhen. flydubai bemüht sich, die ständig wachsende Auswahl von Luxushotels und anlagen optimal zu versorgen. Der internationale Flughafen von Kuwait wurde vor über 80 Jahren eröffnet. Mit dem neuen Flugplan flydubai fliegen jetzt 47 Fluggesellschaften den ölreichen Staat an.
Im Oman hofft flydubai, das Ziel des Sultanats unterstützen zu können, bis zum Jahr 2020 12 Millionen Touristen im Land begrüßen zu können. Die Landschaft, Kultur und koloniale Geschichte des Landes, die berühmte befestigte Stadt Maskat, die Forts und Paläste machen das Land auf viele Jahre hinaus zu einem Magneten für Touristen. - Emirates News Agency, WAM
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Plastikabfälle gefährden die Tierwelt
posted on 01/03/2010
Eines von zwei Kamelen verendet durch den Verzehr von Plastikabfällen, die in den Wüsten der VAE von Menschen weggeworfen werden, die nicht wissen, dass die meisten Plastiktüten für ihren biologischen Abbau mehr als 400 Jahre brauchen – so die Abu Dhabi Marine Operating Company (ADMA-OPCO).
Neben der Gefährdung von Kamelen und anderen Tieren in den Wüstenregionen verursachen Plastiktüten in den VAE, die ins Meer geworfen werden, alljährlich den Tod von über 100.000 Meerschildkröten und von anderen im Meer lebenden Tieren, die diese irrtümlich als Nahrung aufnehmen.
Zum Anlass des Umwelttages der VAE, der am 4. Februar abgehalten wurde, organisierte ADMA-OPCO einen „Open Environment Day”, der dem Thema dieses Jahres, „The UAE free of plastic bags“ („Die VAE frei von Plastiktüten”) gewidmet ist.
Normale Plastiktüten können wiederverwendet oder recycelt werden, wenn sie aber als Abfall weggeworfen werden, können sie über Jahrhunderte hin die Umwelt verschmutzen. An die 300 Mitarbeiter/innen von ADMA-OPCO, Zadco und Esnaad, die zum ADNOC-Konzern gehören, nahmen an der Säuberungsaktion teil und sammelten im Al Bahar Beach Garden von Mussaffah in der Hauptstadt in wenigen Stunden zwischen 4 bis 5 Tonnen Abfall ein. Dabei handelte es sich um alle möglichen Abfälle, wie Dosen, Zigarettenkippen, Stahlstücke, Eisendrähte, Holz und natürlich auch die weggeworfenen Plastiktüten. Diese Sensibilisierungs-Kampagne von ADMA-OPCO wird in verschiedenen Phasen über das ganze Jahr hin durchgeführt, mit dem Kernpunkt auf der Nichtverwendung von Plastiktüten und möglichen Alternativen dazu.
Der General Manager von ADMA-OPCO, Ali Rashid Al Jarwan, sagt dazu: „Wir werden uns in diesem Jahr auf Einschränkungen im Gebrauch von Plastiktüten konzentrieren, da sie negative Auswirkungen auf Tiere haben, die sie schlucken, sowie auf die Menschen, auf die Tierwelt im Meer und auf die Umwelt überhaupt. Eine große Zahl von Tieren stirbt alljährlich durch den Verzehr dieser Tüten und wir finden Plastiktüten, die überall weggeworfen werden, und damit die natürliche Schönheit von Stränden und Wüsten beeinträchtigen. Diese Tüten brauchen für ihren biologischen Abbau tatsächlich Jahrtausende, weshalb wir die Botschaft über ihre Gefahr an unsere Nachbarn und Kollegen weiterleiten müssen.“ Al Jarwan gab auch den Start einer Umweltwebsite mit dem Titel ‘Beeaty' bekannt, die demnächst in Aktion treten soll.
Außerdem pflanzte Al Jarwan einen Baum vor dem Sportzentrum von Esnaad in Mussaffah. Mohammed Al Mansoori, HSE Manager von Esnaad, gab bekannt, dass seine Firma die Abfallgeneration um bis zu 14 Prozent durch die Mobilisierung von Kampagnen und die Bewusstseinshebung unter den Mitarbeitern reduzieren konnte. Zudem konnte auch der Wasserverbrauch um bis zu 8 Prozent und die Verwendung von Papier in den Büros von Esnaad durch die erhöhte Kommunikation mittels E-Mail und die doppelseitige Verwendung des Papiers beim Ausdrucken auf ein Minimum reduziert werden. - Khaleej Times
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VAE-USA unterzeichnen weiteres MoU für friedliche Nutzung von Nuklearenergie
posted on 25/02/2010
Der Staatsminister der VAE für auswärtige Angelegenheiten, Seine Exzellenz Dr. Anwar Gargash, und der US-Energieminister Steven Chu unterzeichneten am 24. Februar 2010 in Abu Dhabi ein Implementierungsabkommen zu Informationsaustausch und Kooperation bei der friedlichen Nutzung von Nuklearenergie.
Mit diesem Implementierungsabkommen wird ein Rahmenwerk errichtet, anhand dessen das US-Energieministerium (DOE) über seine National Nuclear Security Administration (NNSA) mit den in den VAE für die Entwicklung eines friedlichen Nuklearenergiesektors zuständigen Behörden zusammenarbeiten und diese unterstützen kann.
In seinem Kommentar zur Unterzeichnung sagte Minister Gargash u.a.: „Diese Regelung ist ein weiteres Rahmenwerk für die Kooperation zwischen den beiden Regierungen im Bereich der friedlichen Nuklearenergie und ein hervorragendes Forum für die Organe der VAE, in dem sie vom technischen Know-how und den Erfahrungen des US-Energieministeriums profitieren können.“ Die Regelungen erlauben den Austausch technischer Informationen, die Schulung von Arbeitskräften, Zugang zu den technischen Labors des DOE, die Durchführung von Workshops und sonstige Kooperationsmaßnahmen, die den Organen der VAE bei der Entwicklung der notwendigen Infrastruktur und der Humanressourcen für den nuklearen Energiesektor helfen.
„Mit diesem Abkommen setzt sich die Obama-Regierung weiter dafür ein, dass die friedliche Nuklearenergie zu einem wichtigen Teil der globalen Energiemischung wird”, sagt Minister Chu. „Wir begrüßen diese Zusammenarbeit mit den VAE zur Reduzierung der Kohlenstoffverschmutzung über die Entwicklung sauberer Energiequellen.“ Die VAE haben jüngst einen Auftrag an ein Konsortium koreanischer Unternehmen für den Bau des ersten ihrer vier Atomreaktoren vergeben. Seit der Veröffentlichung der „VAE-Strategie für Evaluierung und Implementierung eines friedlichen Nuklearenergieprogramms“ im Jahre 2008 hat sich die Regierung aktiv für die Entwicklung einer für das friedliche Nuklearenergieprogramm erforderlichen Infrastruktur eingesetzt.
Das Programm basiert auf dem Prinzip einer absoluten betrieblichen Transparenz und einem Engagement für höchste Standards in Bezug auf Sicherheit und Nonproliferation. Außerdem verlangt das Programm der VAE nach einer engen und fortlaufenden Kooperation mit der IAEA und mit den Regierungen und Firmen verantwortungsvoller Nuklearlieferantenländer. Die VAE haben mehrere bilaterale Abkommen für die Kooperation bei der Entwicklung einer friedlichen Nutzung der Nuklearenergie abgeschlossen, so u.a. auch das jüngste Kooperationsabkommen mit der US-Regierung.
Seine Exzellenz Hamad Al Kaabi, der Ständige Vertreter der VAE bei der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) und Sondervertreter für internationale nukleare Zusammenarbeit im Außenministerium, sowie Dr. Abdul Rahim Al Awadi, der Stellvertretende Außenminister für Rechtsangelegenheiten und Internationale Organisationen und der US-Botschafter in den VAE, Richard G. Olson, waren bei der feierlichen Unterzeichnung anwesend. - Emirates News Agency, WAM
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Die Vereinigten Arabischen Emirate sind eine Föderation von sieben Emiraten (Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Umm al-Qaiwain, Ra’s al-Khaimah und Fujairah).
- Landesname: Vereinigte Arabische Emirate (VAE) oder Dawlat al Imarat al Arabiyya al Muttahidah
- Hauptstadt: Abu Dhabi
- Nationalfeiertag: 2. Dezember (1971)
- Zeit: UTC plus 4 Stunden
- Währung: Emirati dirham (Dh oder AED)
- Wechselkurs: Dh3,67 pro US-Dollar. Der VAE Dirham wird seit Februar 2002 offiziell vom US-Dollar kursgestützt.
- Fahne: Drei gleichbreite waagerechte Streifen von Grün (oben), Weiß und Schwarz, mit einem breiteren, senkrechten roten Streifen an der Mastseite.
- Lage: Die im Südosten der Arabischen Halbinsel befindlichen VAE stellen eine ungefähr dreieckige Landmasse dar, deren Küstenlinien die Süd- und Südostküsten des Arabischen Golfs sowie einen Teil der Westküste des Golfs von Oman bilden.
- Breiten-/Längengrad: 24°N 54°E
 
- Fläche: Ungefähr 82.880 Quadratkilometer. Abu Dhabi macht 87 Prozent der gesamten Landmasse des Landes aus.
- Küstenlinie: Vor Anlegung der Inselgruppe ‘Dubai Palms’ und anderer Projekte hatte die Küstenlinie des Landes eine Länge von ungefähr 1318 Kilometern. Durch Landgewinnungsprojekte wird sich diese Zahl erhöhen.
- Topografie: Eine tiefliegende Küstenebene geht in die sanft hügeligen Sanddünen der Wüste Rub al-Khali über, während schroffe Bergketten die Ostgrenze zu Oman säumen.
- Höchste und niedrigste Punkte: Der niedrigste Punkt des Landes befindet sich auf Meeresebene und sein höchster Punkt ist der Jebel Yibir mit 1527 Metern.
- Bodenschätze: Die wichtigsten sind Öl und Erdgas, von denen sich mehr als 90 Prozent in Abu Dhabi befinden.
- Klima: Die VAE genießen ein Wüstenklima, das im Winter warm und sonnig und während der Sommermonate heiß und feucht ist. Im östlichen Gebirge ist es im Allgemeinen kühler und weniger feucht.
- Politisches System: Eine Föderation, in welcher der Bundesregierung der VAE verfassungsmäßig spezifische Amtsgewalten zukommen, während andere Machtbereiche den Mitglieds-Emiraten vorbehalten sind.
- Verfassung: Provisionell am 2. Dezember 1971 angenommen, 1996 permanent gemacht.
- Präsident: Seine Hoheit Scheich Khalifa bin Zayed Al Nahyan, Herrscher von Abu Dhabi.
- President: HH Sheikh Khalifa bin Zayed Al Nahyan, Ruler of Abu Dhabi
- Vizepräsident und Premierminister: Seine Hoheit Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Herrscher von Dubai.
- Stellvertretender Premierminister: Scheich Sultan bin Zayed Al Nahyan.
- Stellvertretender Premierminister: Scheich Hamdan bin Zayed Al Nahyan.
- Kabinett: Ein vom Premierminister nominierter und vom Präsidenten ernannter Ministerrat.
- Rechtssystem: Neben einem Bundesgericht verfügen sämtliche Emirate über weltliche Gerichtshöfe zur Rechtsprechung in kriminellen, zivilen und kommerziellen Angelegenheiten und Islamische Gerichtshöfe zur Überprüfung von Familien- und Religionsstreitigkeiten.
- Entwicklungshilfe: Seit 1971 gewährte der Abu Dhabi Entwicklungsfonds (ADFD) 555 Ländern insgesamt US$5,4 Milliarden an Entwicklungshilfe (2005). Die VAE leisteten außerdem beträchtliche Nothilfe an von Konflikten und Naturkatastrophen betroffene Regionen, sowohl auf Regierungsebene als auch durch Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wie die Gesellschaft Roter Halbmond der VAE (RCS).
- Mitgliedschaft bei internationalen Organisationen: ABEDA, AFESD, AMF, FAO, G-77, GCC, IAEA, IBRD, ICAO, ICC, ICCT (Unterzeichner), ICRM, IDA, IDB, IFAD, IFC, IFRCS, IHO, ILO, IMF, IMO, Interpol, IOC, ISO, ITU, LAS, MIGA, NAM, OAPEC, OIC, OPCW, OPEC, UN, UNCTAD, UNESCO, UNIDO, UPU, WCO, WHO, WIPO, WMO, WTO
- Bevölkerung: 4,1 Millionen (Volkszählung von 2005)
- Staatsangehörige: 21,9% der gesamten gezählten Bevölkerung (3,8 Millionen)
- Nicht Staatsangehörige: 78,1% der gesamten gezählten Bevölkerung
- Männliche Staatsangehörige: 50,7%
- Weibliche Staatsangehörige: 49,3%
- Staatsangehörige unter 20 Jahren: 51,1%
- Sprache: Arabisch
- Religion: Islam, Ausübung aller religiösen Glaubensrichtungen ist gestattet.
- Geburtenziffer (Schätzung von 2005): 18,78 Geburten/1000 Einwohner
- Sterbeziffer (Schätzung von 2005): 4,26 Sterbefälle/1000 Einwohner
- Lebenserwartung bei der Geburt: 78,3 Jahre
- Gesamtfruchtbarkeitsziffer (2000–05): 2,5 (Geburten pro Frau)
- Sterblichkeitsziffer für Kinder unter 5 Jahren (2004): 8 pro 1000 Lebendgeburten
- Neugeborenensterblichkeitsziffer (2004): 5,54 pro 1000
- Kleinkindersterblichkeitsziffer (2004): 7,7 pro 1000
- Sterblichkeitsziffer der gebärenden Frauen (2004): 0,01 pro 100.000
- Analphabetenrate: 9%
- Rangplatz im Menschlichen Entwicklungsindex der Vereinten Nationen (2006): 49
- BIP pro Kopf (Schätzung von 2006): Dh139.000
- Beschäftigtenzahl der Zivilbevölkerung (2005): 2.59 Millionen
- Prozentsatz von Frauen in der gesamten erwerbstätigen Bevölkerung (2005): 22,4%
- Wochenende: Freitag und Samstag für Regierungseinrichtungen; viele Privatfirmen betreiben eine Sechstagewoche.
- Finanzjahr: 1. Januar bis 31. Dezember
- BIP (Schätzung von 2006, Nennwert): Dh599 Milliarden
- Reales BIP-Wachstum (Schätzung von 2006): 8,9%
- Beitrag des Nicht-Ölsektors zum BIP-Nennwert (Schätzung von 2006): 63%
- Industriezweige: Öl und Gas, Aluminium, Zement, Kunstdünger, kommerzielle Schiffsreparaturen, Petrochemie, Baumaterialien, Arzneimittel, Lebensmittelverarbeitung, Tourismus
- Ölproduktionskapazität: 2,7 Millionen Barrel pro Tag
- Erwiesene Ölreserven: 98,1 Milliarden Barrel
- Erdgasproduktion: 65 Milliarden Kubikmeter pro Jahr
- Erwiesene Erdgasreserven: 6 Billionen Kubikmeter
- Öl- und Gasexporte (Schätzung von 2006): Dh200 Milliarden
- Exporte (Schätzung von 2006): Dh488 Milliarden
- Freihandelszonenexporte (Schätzung von 2006): Dh80 Milliarden
- Wiederausfuhr (Schätzung von 2006): Dh162 Milliarden
- Importe (Schätzung von 2006): Dh359 Milliarden
- Anbauflächen: 260.000 Hektar, 3,1% der gesamten Landesfläche
- Zahl der Dattelpalmen: über 40 Millionen
- Agrarprodukte: Datteln, Grünfutter, Gemüse und Obst; Vieh, Geflügel, Eier, Molkereiprodukte; Fische
- Fischereiflotte: 5191
- Fischer: 17.264
- Geschätzter Fangumfang der Fischereiindustrie: 97.574 Tonnen
- Telekommunikation: florierender deregulierter Markt, moderne integrierte Faseroptik; digitales Netz mit hoher Mobiltelefonnutzung.
- Internationale Landesvorwahl: 971
- Internet-Landesvorwahl: ae
- Festnetz-Teilnehmer: 1,26 Millionen
- Mobiltelefon-Teilnehmer (2006): 5,78 Millionen
- Internet-Teilnehmer (2006): 578.000
- Häfen: insgesamt 15, einschließlich der folgenden Haupthäfen: Mina Zayed, Jebel Ali, Mina Rashid, Fujairah, Khor Fakkan, Mina Saqr, Sharjah. In Abu Dhabi entsteht eine große neue Anlage mit Industriepark, Khalifa Port, bei Taweelah.
- Internationale Flughäfen: sechs insgesamt mit einem siebten (Dubai World Central), der im Bau befindlich ist.
- Gesamte installierte Leistung aller Kraftwerke (2006): 16.220 MW
- Projizierte installierte Leistung aller Kraftwerke (2010): 26.000 MW
- Jährliches Strombedarfswachstum (2005): : 12%
- Gesamte Wasserproduktion (2004): 886 Milliarden Liter
- Fernsehsender: 42
- Radiosender: 26
- Zeitungen: 9
- Zeitschriften: über 160
- Nachrichtenagentur:: Emirates News Agency (WAM)
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