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52.566 Hotelzimmer sind fĂŒr die VAE in der Pipeline
posted on 18/03/2010
Dubais dynamischer Hotel- und Gastgewerbesektor war der Antrieb, dass von den VAE jĂŒngst die höchste Zahl neuer, im Bau befindlicher Hotelzimmer im Mittleren Osten und in Afrika verzeichnet wurden.
Mit 52.566 Hotelzimmern in der Pipeline meldeten die VAE weiterhin die höchste Zahl dafĂŒr, gefolgt von Saudi-Arabien mit 14.178 Zimmern. Dabei wies Dubai unter den wichtigsten MĂ€rkten in der Region Ende Februar mit 30.139 Zimmern die meisten in der Pipeline befindlichen Zimmer auf, gefolgt von Abu Dhabi mit 14.171. Der Libanon wiederum war einer von zwei LĂ€ndern, die weniger als 1.000 im Bau befindliche Zimmer meldeten. Analysten zufolge ist der RĂŒckgang in der Zahl neuer Hotelprojekte in der Region jedoch kein Zeichen fĂŒr einen Abschwung in der Branche.
JĂŒngste Forschungen des in Dubai ansĂ€ssigen Immobilienunternehmens Proleads ergaben, dass 48 Hotels mit 14.178 Zimmern in diesem Jahr in der Golfregion zu einem Kostenpunkt von schĂ€tzungsweise US$7,3 Mrd. ihre Tore öffnen werden. Maggie Moore, Exhibition Director von The Hotel Show kommentiert, dass trotz des weiterhin unsicheren wirtschaftlichen Aufschwungs in der Welt neue Hotels ĂŒber den ganzen Mittleren Osten hin eröffnet werden. âObwohl sich die allgemeine Aufmerksamkeit in jĂŒngster Zeit vor allem auf die Auswirkungen der Wirtschaftsflaute auf den Hotel- und Gastgewerbesektor konzentriert hat, sind die VAE weiterhin eines der aktivsten Gebiete der Welt fĂŒr die Eröffnung neuer Hotels,â sagt Moore.
Dei VAE allein verfĂŒgen ĂŒber 5.700 Zimmer, die 2010 auf den Markt kommen werden. Auch Qatar, Bahrain, Kuwait und Saudi-Arabien zeigen sich in dieser Hinsicht aktiv.
Angesichts dieser zweischneidigen Herausforderung wird ein Ausschuss von Experten aus der Hotelindustrie auf der fĂŒhrenden Handelsmesse fĂŒr Gastgewerbe- und Freizeitsektor des Mittleren Ostens Strategien besprechen, wie dem weltweiten Wirtschaftsabschwung am besten beizukommen ist.
Die Sitzung, die das innovative Management in schwierigen Zeiten zum Thema hat, ist Teil der Seven Star Conference, die im Rahmen der Hotel Show im Dubai World Trade Centre vom 18.-20. Mai 2010 stattfindet. Die Hotelmesse wird fĂŒr die Industrie ein wichtiger Anzeiger dafĂŒr sein, welche Auswirkungen das ungewisse Wirtschaftsklima auf die Lieferanten von AusrĂŒstungen, Material und Diensten, sowie auf die Strategien in Bezug auf Marketing und Verkauf hat.
In Saudi-Arabien scheint sich das Wachstum des Gastgewerbesektors am zunehmenden Reiseverkehr ins Land, sowohl in Form von Religionstourismus wie auch GeschÀftsreisen, zu orientieren. Prognosen zufolge wird es in Saudi-Arabien bis zum Jahr 2013 21 neue Hotels mit 7.000 Zimmern geben, von denen 2.000 noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden.
Proleads zufolge werden der Branche in Qatar im Lauf des Jahres voraussichtlich insgesamt 1.961 neue Hotelzimmer einverleibt und bis zum Jahr 2013 sollen 21 neue Hotels in Betrieb genommen werden. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der verfĂŒgbaren Zimmer im Land um 25 Prozent erhöht.
FĂŒr bereits bestehende Hotels in der Region Nahost und Nordafrika waren Anzeichen eines moderaten Aufschwungs zu verzeichnen. Sobald die Wirtschaft wieder in Fahrt gerĂ€t und mit zunehmenden Belegungsraten in den Hotels werden die Hoteliers dann mit Recht eine optimistischere Stimmung an den Tag legen können. - Khaleej Times
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Gesundheitsbehörde Abu Dhabis ist Gastgeber des Brustkrebsgipfeltreffens USA â Naher Osten
posted on 17/03/2010
Die Health Authority - Abu Dhabi (HAAD), die Regulierungsbehörde fĂŒr den Gesundheitssektor im Emirat Abu Dhabi, war Gastgeber eines internationalen Partnerschafts-Gipfeltreffens der Organisation U.S.-Middle East Partnership for Breast Cancer Awareness and Research (Partnerschaft USA â Naher Osten zur BrustkrebsaufklĂ€rung und -forschung).
Zu dem Gipfeltreffen am HAAD-Sitz in Abu Dhabi kamen fĂŒhrende Vertreter von Organisationen aus dem Nahen Osten, Nordafrika und den USA wie ICF International und Susan G. KOMEN, Race for the Cure.
Das Gipfeltreffen bietet internationalen Partnern die Möglichkeit, eine langfristige Nachhaltigkeitsstrategie fĂŒr dieses einzigartige öffentlich-private Partnerschaftsmodell fĂŒr den Gesundheitsschutz zu entwickeln. Das Treffen fand vier Jahre nach dem Besuch der amerikanischen First Lady Laura Bush in der Region statt, bei dem sie die Initiative in Gang setzte.
Die U.S.-Middle East Partnership for Breast Cancer Awareness and Research ist eine öffentlich-private Modellanstrengung, die von der âMiddle East Partnership Initiativeâ (MEPI) des US-AuĂenministeriums finanziert wird und Forscher und Akteure zusammenfĂŒhrt, um die klinische Forschung im Bereich Brustkrebs voranzutreiben, sowie medizinische und aufklĂ€rende Schulungen, enge Beziehungen zur Bevölkerung und Initiativen zur StĂ€rkung der Frauen zu fördern. Form und Umfang der partnerschaftlichen AktivitĂ€ten sind von Land zu Land unterschiedlich und richten sich nach lokalen Programm- und PartnerschaftsbedĂŒrfnissen.
Seine Hoheit Zaid Al Siksek (Ingenieur), CEO der HAAD, erklĂ€rte: âDurch das lokale Programm in Abu Dhabi kommen bereits mehr als 4.000 Vertreter in den direkten Nutzen der Lobby und der Schaffung medizinischer KapazitĂ€ten und profitieren von den Beratungsdiensten der Partnerschaft. Auf diese Weise werden ĂŒber 25.000 Mitglieder der Gemeinschaft erreicht. Die Partnerschaft hat sich aus Initiativen, die in den fĂŒnf Staaten Jordanien, Marokko, PalĂ€stina, Saudi-Arabien und in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestartet wurden, zu einem Netzwerk entwickelt, das mehr als 200 Organisationen in 15 LĂ€ndern â in den USA, im Nahen Osten und in Nordafrika â umfasst.â
Dr. Oliver Harrison, Direktor fĂŒr Volksgesundheit und Gesundheitspolitik der HAAD, sagte: âDie HAAD hat einen Ressourcensatz zum Start eines Brustkrebsprogramms entwickelt und den Dokumentarfilm âHeilen und hoffenâ gedreht, der auch in anderen LĂ€ndern der Region ausgestrahlt wird. Die HAAD wird ihre Partner weiter unterstĂŒtzen und ihnen alle einschlĂ€gigen Ressourcen zur VerfĂŒgung stellen.â UnterstĂŒtzer der Partnerschaft sind Regierungsvertreter, Verfechter von Brustkrebskampagnen, Ărzte, Pflegepersonal und andere FachkrĂ€fte im Gesundheitswesen, AufklĂ€rer und leitende Mitarbeiter von Unternehmen.
Brustkrebs ist die hĂ€ufigste krebsbezogene Todesursache bei Frauen weltweit. Die U.S. - Middle East Partnership for Breast Cancer Awareness and Research ist die erste Gemeinschaftsanstrengung, die LĂ€ndern im Nahen Osten und in Nordafrika helfen soll, verstĂ€rkt auf die Krankheit aufmerksam zu machen, damit die FrĂŒherkennung, Behandlung und AufklĂ€rung von Frauen verbessert werden, bei denen Brustkrebs diagnostiziert wurde. - Emirates News Agency, WAM
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VAE-PlĂ€ne fĂŒr Dh40 Mrd. Schienennetz stehen
posted on 16/03/2010
Der erste Vertrag fĂŒr das 1.500 km lange Schienennetz fĂŒr den GĂŒter- und Personenverkehr könnte nach Angaben von Richard Bowker, dem CEO von Union Railways, bereits zum Jahresende vergeben werden.
Bowker erklÀrte gestern am Rande des Global Logistics Forum, der Bau des Schienennetzes könnte bis zu Dh40 Mrd. kosten.
Das VAE-weite Netz wird sich von der westlichen Region Abu Dhabis ĂŒber Dubai, Sharjah, Umm Al Qaiwain und Ajman bis hin nach Fujairah und Ras Al Khaimah erstrecken. DarĂŒber hinaus wird eine DurchfĂŒhrbarkeitsstudie zum Bau einer Hochgeschwindigkeitsbahnlinie zwischen Abu Dhabi und Dubai unternommen.
In der ersten Projektphase wird u. a. die 270 km lange Strecke angelegt, die Abu Dhabis Shah-Sour-Gas-Feld mit Ruwais verbindet.
âDiese Bahnstrecke wird exakt nach KundenbedĂŒrfnissen angelegt. Die Arbeiten dĂŒrften in sieben Jahren abgeschlossen seinâ, sagte Bowker.
Union Railways wird als staatliches Unternehmen der VAE gefĂŒhrt. âDas Gesamtprojekt könnte eine Höhe von Dh30-40 Mrd. erreichen. Wir legen uns noch nicht fest, da einige Punkte noch ausgearbeitet und vereinbart werden mĂŒssen.
Zur Finanzstrategie ist noch keine endgĂŒltige Entscheidung gefallen. Es ist ein staatliches Unternehmen, die letztendliche Struktur der Organisation wird aber zu gegebener Zeit entschieden. Momentan konzentrieren wir uns nur darauf, dass die SchienenplĂ€ne ausgereift sindâ, erlĂ€uterte Bowker weiter.
Die nĂ€chsten Phasen sind noch nicht fertig ausformuliert. âDie Planung ist bereits weit fortgeschritten. Es sind noch eine Reihe von Faktoren zu berĂŒcksichtigen. Wir konzentrieren uns auf die Shah Ruwais Strecke. Die gelben Strecken verlaufen innerhalb von Abu Dhabi. Der Verlauf ist aufgrund des Projekthintergrunds klar definiert. Wir arbeiten eng und partnerschaftlich mit allen anderen Emiraten zusammen, um auch das ĂŒbrige Schienennetz klar festzulegenâ, fĂŒhrte Bowker weiter aus und meinte, es gĂ€be zahlreiche Interessenten, die sich um einen Auftrag fĂŒr dieses Projekt bemĂŒhen wĂŒrden. âIch habe in den letzten fĂŒnf Monaten erlebt, dass das Vorhaben international groĂes Interesse erweckt hat. Zulieferunternehmen der Eisenbahnindustrie aus aller Welt kontaktieren uns und die Ausschreibung wird offen laufen. Wir werden die geeigneten Auftragnehmer auf der Grundlage ihrer Erfahrung, ihres guten Rufes, ihrer FĂ€higkeiten und des Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnisses der entsprechenden AuftrĂ€ge auswĂ€hlen.â
Der CEO von Union Railways gab an, dass im Laufe der geplanten intensive Kontakte zu Industriebetrieben von MĂ€rz bis August oder September ein detailliertes Beschaffungsverfahren vor allem im Hinblick auf eine Vorauswahl von Submittenten ausgearbeitet wĂŒrde. - Gulf News
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Scheicha Lubna lobt Handelsbeziehungen zu Afrika und den LĂ€ndern im Indischen Ozean
posted on 15/03/2010
Die AuĂenhandelsministerin, Ihre Hoheit Scheicha Lubna Al Qasimi, lobte die Handelsbeziehungen zu den Staaten in Afrika und im Indischen Ozean und versprach, sich fĂŒr eine noch engere Anbindung einzusetzen, da diese Zusammenarbeit fĂŒr die VAE als sehr wichtig anzusehen sei.
âUnser Handel mit den Staaten Afrikas und des Indischen Ozeans ist fĂŒr uns von groĂer Bedeutung. Wir nehmen ihn sehr ernst. Das Handelsvolumen nimmt rapide zu und ist in den letzten zehn Jahren um fast 300 % gestiegenâ, sagte sie auf einer Konferenz der NYU in Abu Dhabi zum Thema Afrika und Indischer Ozean.
Sie fuhr fort, dass das diesjĂ€hrige Diskussionsthema âAfrika und der Indische Ozeanâ ein gutes und wichtiges Thema sei, da die Vereinigten Arabischen Emirate ein Vollmitglied der Indian Rim Association sind, der 18 Mitglieder umfassenden Organisation von Staaten rund um den Indischen Ozean.
âMein Ministerium sieht Handelsmissionen nach Afrika als wichtigen Teil unserer Strategie zum Ausbau unserer Handelsbeziehungen. Im Dezember waren wir Gastgeber der COMESA, und im April planen wir ein wichtiges Treffen mit GeschĂ€ftsleuten aus SĂŒdafrika, einer der gröĂten Volkswirtschaften in Afrika. Wir setzen uns durch unser Handeln aktiv fĂŒr verbesserte Handelsbeziehungen zwischen Afrika und den VAE ein.â
Eine Quelle der StĂ€rke und VitalitĂ€t in Afrika ist natĂŒrlich seine sehr jugendliche und dynamische Bevölkerung: Ein groĂes Bevölkerungssegment ist jĂŒnger als zehn Jahre alt, und rund 60 % sind unter 20. Afrika zĂ€hlt derzeit rund 900 Millionen Einwohner, eine Zahl, die sich im Laufe der nĂ€chsten 20 Jahre vermutlich verdoppeln wird. âMein Ministerium setzt sich gemeinsam mit afrikanischen Staaten dafĂŒr ein, die Handelsmöglichkeiten im Export und Import, sowie die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen zu verbessern und Investitionen zu intensivierenâ, betonte sie.
Auf der Investitionsseite gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den VAE und afrikanischen Staaten, vor allem im Hinblick auf Infrastruktur und Einrichtungen im Fremdenverkehr. Es gibt enormes Potenzial, die spektakulĂ€ren SehenswĂŒrdigkeiten vieler afrikanischer Nationen zu entwickeln und zu erschlieĂen â die Schönheit Tansanias und seine Edelsteinreserven; die Wunder SĂŒdafrikas, die Kultur Westafrikas und die Geschichte Ăgyptens und Nordafrikas. Die Scheicha fuhr fort, man arbeite bereits bei zahlreichen Projekten zusammen und dies habe unter anderem zu umfangreichen Investitionen in vielen afrikanischen Regionen gefĂŒhrt: âWie Sie wissen, besitzen die VAE Firmen von Weltklasse, die im Bereich touristische Einrichtungen tĂ€tig sind. Wir haben hier enorme Personalressourcen und haben bereits in zahlreiche Projekte in Afrika investiert, so z. B. in Hotels in Dschibuti und in Komplexe in Kapstadt, um nur einige zu nennen.â
Scheicha Lubna erwĂ€hnte auch, dass in vielen afrikanischen LĂ€ndern Erdöl- und -gasvorkommen entdeckt wurden â vor allem im atlantischen Golf von Guinea entlang der KĂŒste von Ghana bis Sierra Leone sowie im Osten in Uganda. Daneben wird in einigen LĂ€ndern â wie in Nigeria und Angola â bereits seit vielen Jahren Erdöl gefördert. Die Erdölförderung ist natĂŒrlich ein Bereich, in dem die VAE ausgedehnte Erfahrung besitzen. Daher werden die VAE auf diesem Sektor Partnerschaften mit afrikanischen Nationen anknĂŒpfen. - Emirates News Agency, WAM
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Gesundheitsbehörde von Abu Dhabi startet umfassendes Screening-Programm fĂŒr Neugeborene
posted on 11/03/2010
Die Health Authority - Abu Dhabi (HAAD), die gesundheitliche Regulierungsbehörde des Emirats von Abu Dhabi, gab den Start eines Screening-Programms fĂŒr Neugeborene bekannt, mit dem genetische, endokrinologische, metabolische und hĂ€matologische Krankheiten aufgedeckt werden sollen.
Das Programm sorgt dafĂŒr, dass jedes Baby, das im Emirat von Abu Dhabi geboren wird, mit dem umfassenden Newborn Screening Program innerhalb der ersten Tage seines Lebens auf ererbte und hormonale Störungen geprĂŒft wird, um damit ihren Gesundheitszustand durch frĂŒhe Behandlung, Lenkung und eine entsprechende Therapie zu verbessern.
Das Abu Dhabi Comprehensive Newborn Screening Program umfasst: Schulung der Eltern, eine umfassende Untersuchung der Neugeborenen, Screening-Tests, Follow-up, Diagnose, Beratung, Management, Behandlung und Bewertung.
Das Screening Neugeborener wird bereits in den meisten LĂ€ndern der Welt durchgefĂŒhrt, wobei jedoch die Liste der ĂŒberprĂŒften Krankheiten Ă€uĂerst unterschiedlich ist und zwischen 1 und 100 Störungen liegen kann. Im Rahmen des von Abu Dhabi ĂŒbernommenen Programms werden alle neugeborenen Babys auf Phynylketonurie, angeborene Hypothyreose, adrenogenitale Hyperplasie, SichelzellenanĂ€mie, ThalassĂ€mie, GalaktosĂ€mie, Biotinidase, Mukoviszidose, Gehörverlust und G6PD-Mangel geprĂŒft. Diese Störungen wurden auf Grundlage einer Bewertung der öffentlichen GesundheitsbedĂŒrfnisse und der potenziellen Vorteile sowie der Kostenwirksamkeit von FrĂŒherkennung und Management dieser Krankheiten bei Neugeborenen ausgewĂ€hlt.
Dr. Oliver Harrison, der Director of Public Health and Policy Division beim HAAD sagt dazu: âObwohl die meisten Störungen selten sind, sind sie in der Regel doch sehr gravierend. Einige können sogar lebensgefĂ€hrlich sein, andere wiederum können die körperliche oder geistige Entwicklung eines Kindes behindern oder sonstige Probleme mit sich bringen, wenn sie nicht behandelt werden. Die Neugeborenen sind wahrscheinlich die anfĂ€lligsten Mitglieder unserer Gemeinschaft und wir sind bemĂŒht, alles in unserer Macht und gemÀà den besten internationalen Praktiken zu ihrem Schutz zu tun.â
Das Screening der Neugeborenen erfolgt mittels einer Blutabnahme von der Ferse des Babys. Das Blut wird dann auf einem besonderen Filterpapier gesammelt und ins Labor geschickt. Die Blutprobe sollte zwischen dem ersten Tag (nach 24 Stunden) und dem zweiten Tag nach der Geburt abgenommen werden. Wenn das Blut vor dem Alter von 24 Stunden abgenommen wurde, sollte das Krankenhaus, in dem das Baby geboren wurde, innerhalb von zwei Tagen einen Wiederholungstest veranlassen. Babys mit verdĂ€chtigen Testergebnissen werden dann zurĂŒckgerufen und an eine nachfolgende entsprechende Behandlung ĂŒberwiesen.
Eltern können das Screening ihres Babys ablehnen. Wenn das der Fall ist, wird ihnen geraten, ihre Entscheidung mit ihrem Gesundheitsdienstleister zu besprechen. Dieser wird ihre Entscheidung in der Regel in die Krankheitsgeschichte des Kindes aufnehmen und die Eltern zur Unterschrift eines Formulars auffordern, worin festgehalten ist, dass sie das Screening ihres Kindes verweigert haben. -Emirates News Agency, WAM
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Bootshersteller hoffen auf Aufschwung im Nahen Osten
posted on 11/03/2010
Scheich Maktoum Bin Mohammad Bin Rashid Al Maktoum, stellvertretender Herrscher von Dubai, eröffnete die 18. internationale Bootsmesse in Dubai (Dubai International Boat Show), bei der die Aussteller auf einen Aufschwung auf dem Bootsmarkt hoffen.
Es werden rund 400 Booten aus dem In- und Ausland gezeigt. Höhepunkte der Messe sind 15 exklusive globale und 25 regionale ProdukteinfĂŒhrungen.
Der Yachtmarkt erlebte noch vor drei Jahren eine rapide Expansion, verzeichnete aber nach der globalen Finanzkrise einen starken AuftragsrĂŒckgang, erklĂ€rte Maciej Stompor, Verkaufsdirektor bei Sunreef Yachts, einem bereits zum fĂŒnften Mal auf der Messe vertretenen Bootshersteller aus Polen. Sunreef Yachts hat sich auf Katamarane spezialisiert und konnte auf frĂŒheren Messen bereits zwei Boote verkaufen. Auch in diesem Jahr hofft das Unternehmen wieder auf einen Verkaufsabschluss.
Gary Slaney, internationaler Verkaufsleiter des Ă€gyptischen Unternehmens Shama Yacht: âDie Phase des RĂŒckgangs ist aus unserer Sicht vorĂŒber. Jetzt blicken wir nach vorne.â Obwohl der Hersteller keine Yacht ausstellt (allgemein als wichtiger Faktor angesehen, um ernsthafte Kaufinteressenten anzuziehen), ist er ĂŒberzeugt, dass er einen neuen Markt und internationale Besucher aus Dubai ansprechen kann. Slaney erklĂ€rte, es sei erheblich einfacher fĂŒr das Unternehmen, Yachten in Europa auszustellen. Der Transport der Yachten in die Golfregion sei aber mit erheblichen Risiken â vor allem aufgrund der logistischen Gefahren durch die Bedrohung durch Piraten in der Region â verbunden. - Gulf News
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Hauptstadt startet neue âgrĂŒneâ Initiative
posted on 11/03/2010
Im Rahmen der 30. Aufforstungswoche, die am Montag begann und bis Freitag lÀuft, wird die Stadtverwaltung Abu Dhabis 12 Parks in Wohngebieten einrichten.
Das Projekt lĂ€uft unter dem Motto âGemeinsam pflanzen wir die VAEâ.
âDiese Parks werden ausnahmslos nach den besten internationalen Kriterien fĂŒr Gesundheit, Umwelt und moderne Dienstleistungen angelegt. Dieses Projekt folgt damit unseren BemĂŒhungen, Abu Dhabi zu einer der fĂŒnf besten Metropolen weltweit zu machenâ, erklĂ€rte Khalifa Al Mazrouie, Generaldirektor der Stadtbehörde, am Montag. Er hielt eine Ansprache anlĂ€sslich der Feiern zur Pflanzwoche, die in Anwesenheit des Vorsitzenden des Ministeriums fĂŒr Stadtangelegenheiten, Rashid Al Hajeri, im Formal Park, Abu Dhabi Corniche, begangen wurden.
Hajeri besuchte eine Fotoausstellung mit einer seltenen Sammlung von Aufnahmen, die einige Teile Abu Dhabis in den 60er Jahren zeigen. Im Rahmen der Ausstellung wurde auch ein Dokumentarfilm zum Pilotprojekt der landwirtschaftlichen Revolution in Abu Dhabi City ausgestrahlt. Dieser Film zeigte, dass rund 27.000 ha des Emirats mit WĂ€ldern und GĂ€rten bedeckt sind.
Der Vorsitzende der Stadtverwaltung pflanzte einen Baum und erklĂ€rte damit die einwöchigen Feiern fĂŒr eröffnet.
Auf dem Programm stehen eine Reihe von Veranstaltungen, die die Leistungen der Stadt bei der Entwicklung der Landwirtschaft und Verschönerung der Stadt durch die Anpflanzung von BĂ€umen, die Einrichtung von GrĂŒnzonen, Parks und Erholungsbereichen betonen.
Bei dem Festival werden auch Fotos von frĂŒher und heute ausgestellt, die die Entwicklung von Abu Dhabi City darstellen. - Khaleej Times
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VAE fĂŒr verantwortungsbewusste Nutzung von Kernkraft, so AuĂenminister Abdullah
posted on 09/03/2010
Paris â Das Interesse der Vereinigten Arabischen Emirate an der Entwicklung und Förderung von Kernkraft entspringt dem BedĂŒrfnis, weitere Energiequellen zu erschlieĂen. Auf diese Weise wollen die Emirate sicherstellen, dass der prognostizierte kĂŒnftige Bedarf gedeckt wird und sich ihre Volkswirtschaften auch in Zukunft weiter schnell entwickeln können, bestĂ€tigte VAE-AuĂenminister Seine Hoheit Scheich Abdullah bin Zayed Al Nahyan gestern in Paris.
âDie von offiziellen VAE-Organisationen durchgefĂŒhrte Studie ergab, dass sich die nationale jĂ€hrliche Spitzennachfrage nach Strom bis zum Jahr 2020 vermutlich verdreifachen wird. Das entsprĂ€che einer kumulativen jĂ€hrlichen Wachstumsquote von rund 9 % ab 2007. Bei der Beurteilung verschiedener Optionen zur Deckung dieser Nachfrage erwies sich die Kernenergie als bewĂ€hrte, aus Sicht des Umweltschutzes vielversprechende und wettbewerbsfĂ€hige Option, die einen erheblichen Beitrag zur Volkswirtschaft und sicheren Energieversorgung der Emirate auch in Zukunft leisten kannâ, erklĂ€rte Scheich Abdullah in seiner Ansprache vor der International Conference on Access to Civil Nuclear Energy am Sitz der Organisation fĂŒr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris.
âEs wurden bereits zahlreiche Schritte ergriffen, um den internationalen Verpflichtungen der VAE im Bereich der nuklearen Sicherheit und Nichtverbreitung gemÀà der erklĂ€rten Politik der Emirate gerecht zu werden. Dazu gehören auch die Unterzeichnung des Zusatzprotokolls zum umfassenden Schutzabkommen und der Beitritt zum Ăbereinkommen ĂŒber nukleare Sicherheitâ, fĂŒgte Scheich Abdullah in seiner Ansprache hinzu, die in seinem Namen von Seiner Exzellenz, Dr. Anwar Mohammed Gargash, StaatssekretĂ€r im AuĂenministerium, verlesen wurde.
Im Dezember 2009 vergaben die VAE einen Vertrag zum Bau von vier Kernreaktoren in den Emiraten an eine koreanische Unternehmensgruppe. Der erste Reaktor soll ab 2017 Strom ins Netz einspeisen. Der Auftrag umfasst das Design, den Bau und gemeinsamen Betrieb der Anlagen.
Die internationale Zusammenarbeit, die die friedliche Nutzung von Atomenergie vorbereiten soll, ist eine Voraussetzung fĂŒr den Technologietransfer und ein wichtiges Instrument um sicherzustellen, dass eine derart intensivere Kernkraftnutzung auf verantwortungsbewusste Weise vorangetrieben wird. Daher messen die VAE der Formulierung eines wirkungsvollen Rahmens der internationalen Zusammenarbeit, der die Entwicklung der benötigten Infrastruktur unterstĂŒtzt und den Austausch von Know-how und operativer Erfahrung fördert, groĂe Bedeutung bei. Die VAE haben bereits zahlreiche bilaterale Abkommen mit Staaten abgeschlossen, die in diesem Bereich Fachkenntnisse besitzen.
Scheich Abdullah lobte Schritte, die LĂ€nder wie Frankreich zur GrĂŒndung besonderer Organisationen unternommen haben, die die internationale Zusammenarbeit in der Kernkraft mit LĂ€ndern unterstĂŒtzen, die gerade erst in Kernkraftprogramme einsteigen.
Die VAE hoffen, dass durch die Formulierung neuer politischer GrundsĂ€tze ein neues Modell fĂŒr Staaten mit einem Interesse an der Nutzung von Atomenergie entwickelt wird, so dass diese Staaten Kernenergieprogramme prĂŒfen und entwickeln können, die das Vertrauen der Völkergemeinschaft genieĂen. - Emirates News Agency, WAM
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VAE drÀngen bei den Vereinten Nationen auf den Schutz von Frauen bei Konflikten, vor allem in PalÀstina
posted on 08/03/2010
New York â Die Vereinigten Arabischen Emirate mahnten die Vereinten Nationen am Freitag, die Frauen und Kinder in bewaffneten Konflikten zu schĂŒtzen und solche, die als Geiseln oder Gefangene gehalten werden, zu befreien. AuĂerdem forderten sie die UN-Organe auf, sich um den Zustand dieser Menschen zu kĂŒmmern und ihnen die nötige Hilfe angedeihen zu lassen.
Der Aufruf der VAE erfolgte in Form einer ErklĂ€rung des StĂ€ndigen Vertreters der VAE bei den Vereinten Nationen, Botschafter Ahmad Al Jarman, der die schwierigen UmstĂ€nde, unter denen die palĂ€stinensischen Frauen in den besetzten Gebieten leben mĂŒssen, und die brutalen Attacken beschrieb, die von den israelischen Besatzern tĂ€glich auf palĂ€stinensischem Territorium und vor allem im Gaza-Streifen verĂŒbt werden.
Er drĂ€ngte die internationale Staatengemeinschaft, den Frauen und MĂ€dchen in den besetzten Gebieten und in den FlĂŒchtlingslagern weiterhin die nötige Hilfe in Bezug auf Gesundheit, Bildung und SozialfĂŒrsorge zu leisten. Jarman wies in seiner ErklĂ€rung darauf hin, dass sich die VAE voll fĂŒr eine Umsetzung des Konzepts einer Förderung der Frauen und einer Gleichstellung der Geschlechter in die staatlichen Programme fĂŒr eine nachhaltige Entwicklung im Lande engagieren, um damit fĂŒr die Gleichheit aller StaatsbĂŒrger in Bezug auf Rechte und Pflichten einschlieĂlich der Chancengleichheit in allen Bereichen, wie Bildung, Arbeit, Gesundheit und Sozialhilfe zu sorgen.
âMein Land ist auĂerdem den internationalen und regionalen Frauenrechtskonventionen wie CEDAW und Menschenrechtsabkommen sowie einer Reihe weiterer Abkommen in Bezug auf die Arbeit und BeschĂ€ftigung von Frauen beigetreten. Des weiteren engagieren wir uns fĂŒr die Umsetzung sĂ€mtlicher Empfehlungen und Ergebnisse internationaler Konferenzen und Gipfeltreffen zum Thema der Frauenrechte. Mit der Integration des Prinzips von Frauenförderung und Gleichstellung der Geschlechter in sĂ€mtlichen Entwicklungsprogrammen des Landes haben Frauenfragen eine politische UnterstĂŒtzung auf höchster Ebene gefundenâ, erklĂ€rte der Botschafter.
Die VAE haben deutlich erkennbare Leistungen bei der Förderung der Gleichstellung der Geschlechter in allen Bereichen erbracht. Im Bildungsbereich ist der Prozentsatz der MĂ€dchen an den Grundschulen fast so hoch wie der der Knaben und im Bereich der Hochschulbildung liegt der Anteil der jungen Frauen ĂŒber dem der jungen MĂ€nner, u.zw. bei 77% aller UniversitĂ€tsabsolventen, wobei sich die Zahl der Frauen mit Masters- und PhD-Diplomen laufend erhöht.
Im Bereich von Arbeit und ökonomischer Teilnahme hat der Staat den Zugang der Frauen zum Arbeitsmarkt gefördert und gleichzeitig auch alle Hindernisse beseitig, die ihren Zugang zu TĂ€tigkeiten in ihrem FĂ€higkeitsbereich behindern könnten. Die Frauen stellen heute 22,4% der gesamten Arbeiterschaft dar; sie belegen 66% der ArbeitsplĂ€tze auf dem öffentlichen Sektor, davon 30% in fĂŒhrenden und entscheidungstragenden Funktionen, wie z.B. als Vorstandsmitglieder von Industrie- und Handelskammern. Die Errichtung des Business Women Council in den VAE war ein weiterer Schritt bei der Förderung und UnterstĂŒtzung des Beitrags, den die Frauen auf dem Privatsektor leisten können. - Emirates News Agency, WAM
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AbschlieĂende PrĂŒfung des Wasserspargesetzes der VAE
posted on 04/03/2010
Das erste Wasserspargesetz der VAE, mit dem der Missbrauch von Wasser eingeschrĂ€nkt und die Versorgungsgesellschaften landesweit zusammengeschlossen werden sollen, wird derzeit einer abschlieĂenden PrĂŒfung unterzogen und die Umweltbeamten hoffen, dass es in 12 Monaten verabschiedet werden wird.
In den VAE gibt es derzeit kein einziges bundesstaatliches Wasserspargesetz und jegliche Bestimmungen in Bezug auf Naturressourcen werden stattdessen auf regionaler Ebene getroffen.
Zum Gesetzesentwurf wurden bisher keine Einzelheiten enthĂŒllt, aber die im Bereich der Wasserressourcen tĂ€tigen Forschungstreibenden verlangen eine stĂ€rkere Ăberwachung der UmwelteinflĂŒsse auf die hauptsĂ€chliche Wasserversorgungsquelle der VAE, den Persisch-Arabischen Golf.
Dr. Rashid Ahmad Bin Fahd, der Minister fĂŒr Umwelt und Wasser der VAE, erklĂ€rte gestern auf einem Seminar, dass das Gesetz die rechtlichen Mechanismen fĂŒr Wasserwirtschaft und den Verbrauch von Wasser festlegen wird. âDas Wassergesetz ist in Bearbeitung und wurde bereits vom Ministerausschuss und von einem technischen Ausschuss begutachtet. Der Entwurf soll noch vor dem Sommer zum Kabinett gehen. Es könnte aber noch ein Jahr dauern bis er verabschiedet wird", sagte er. âEs ist unbedingt notwendig. Es gibt zwar eine Menge lokaler AuftrĂ€ge, aber dies ist die erste Rechtsurkunde fĂŒr ein integriertes Bewirtschaftungssystem.â
Bin Fahd erwĂ€hnte auch, dass Versorgungsgesellschaften wie die Wasserbehörden von Dubai oder Sharjah (Dewa/Sewa), die ihre eigene Produktion und Verteilung von Wasser durchfĂŒhren, unter dieses Gesetz fallen werden.
Der Missbrauch von Wasser ist in der arabischen Welt aufgrund der hohen Wasserknappheit in der Region ein enormes Problem. Am 3. MĂ€rz jeden Jahres wird unter der Bevölkerung auf die Wasserknappheit aufmerksam gemacht und das Thema fĂŒr 2010 ist: âWasser fĂŒr die Sicherheit der arabischen Weltâ.
âDie arabische Region ist eine der wasserknappsten Regionen der Welt. Niemand hat ĂŒberflĂŒssiges Wasser, was kaum Vertrauen einflöĂt, wobei die VAE allerdings viel bei der Sicherung von Wasser und der Versorgung des Landes geleistet habenâ, sagte Bin Fahd.
Dem zunehmenden Bedarf und Bevölkerungswachstum konnte Dank des erhöhten Einsatzes von Entsalzungverfahren 2008 mit einer jĂ€hrlichen Produktionsleistung von 4.878 Mio. Kubikmetern nachgekommen werden â so Dr. Shawki Barghouti, Generaldirektor des Internationalen Zentrums fĂŒr biosaline Landwirtschaft.
Allerdings leidet der Persisch-Arabische Golf aufgrund der an Tigris und Euphrat errichteten StaudĂ€mme unter einem mangelnden Zufluss von SĂŒĂwasser. Der Wasserzufluss ist von 85 Mrd. Kubikmeter in den 1980ern auf die heutigen 28 Mrd. Kubikmeter zurĂŒckgegangen.
âDiese FlĂŒsse mĂŒnden zwar nicht in den Golf, aber wir sind trotzdem davon betroffen. Denn die Auswirkungen zeigen sich auf Meeresleben und KĂŒstenzonen. Auch WasserqualitĂ€t und Entsalzung sind davon betroffen. Da der Golf immer salziger und verschmutzter wird, bedarf es einer genauen regionalen Ăberwachung zur Feststellung des verursachten Schadensâ, sagte Barghouti. - Gulf News
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Die Vereinigten Arabischen Emirate sind eine Föderation von sieben Emiraten (Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Umm al-Qaiwain, Raâs al-Khaimah und Fujairah).
- Landesname: Vereinigte Arabische Emirate (VAE) oder Dawlat al Imarat al Arabiyya al Muttahidah
- Hauptstadt: Abu Dhabi
- Nationalfeiertag: 2. Dezember (1971)
- Zeit: UTC plus 4 Stunden
- WĂ€hrung: Emirati dirham (Dh oder AED)
- Wechselkurs: Dh3,67 pro US-Dollar. Der VAE Dirham wird seit Februar 2002 offiziell vom US-Dollar kursgestĂŒtzt.
- Fahne: Drei gleichbreite waagerechte Streifen von GrĂŒn (oben), WeiĂ und Schwarz, mit einem breiteren, senkrechten roten Streifen an der Mastseite.
- Lage: Die im SĂŒdosten der Arabischen Halbinsel befindlichen VAE stellen eine ungefĂ€hr dreieckige Landmasse dar, deren KĂŒstenlinien die SĂŒd- und SĂŒdostkĂŒsten des Arabischen Golfs sowie einen Teil der WestkĂŒste des Golfs von Oman bilden.
- Breiten-/LĂ€ngengrad: 24°N 54°E
 
- FlÀche: UngefÀhr 82.880 Quadratkilometer. Abu Dhabi macht 87 Prozent der gesamten Landmasse des Landes aus.
- KĂŒstenlinie: Vor Anlegung der Inselgruppe ‘Dubai Palms’ und anderer Projekte hatte die KĂŒstenlinie des Landes eine LĂ€nge von ungefĂ€hr 1318 Kilometern. Durch Landgewinnungsprojekte wird sich diese Zahl erhöhen.
- Topografie: Eine tiefliegende KĂŒstenebene geht in die sanft hĂŒgeligen SanddĂŒnen der WĂŒste Rub al-Khali ĂŒber, wĂ€hrend schroffe Bergketten die Ostgrenze zu Oman sĂ€umen.
- Höchste und niedrigste Punkte: Der niedrigste Punkt des Landes befindet sich auf Meeresebene und sein höchster Punkt ist der Jebel Yibir mit 1527 Metern.
- BodenschĂ€tze: Die wichtigsten sind Ăl und Erdgas, von denen sich mehr als 90 Prozent in Abu Dhabi befinden.
- Klima: Die VAE genieĂen ein WĂŒstenklima, das im Winter warm und sonnig und wĂ€hrend der Sommermonate heiĂ und feucht ist. Im östlichen Gebirge ist es im Allgemeinen kĂŒhler und weniger feucht.
- Politisches System: Eine Föderation, in welcher der Bundesregierung der VAE verfassungsmĂ€Ăig spezifische Amtsgewalten zukommen, wĂ€hrend andere Machtbereiche den Mitglieds-Emiraten vorbehalten sind.
- Verfassung: Provisionell am 2. Dezember 1971 angenommen, 1996 permanent gemacht.
- PrÀsident: Seine Hoheit Scheich Khalifa bin Zayed Al Nahyan, Herrscher von Abu Dhabi.
- President: HH Sheikh Khalifa bin Zayed Al Nahyan, Ruler of Abu Dhabi
- VizeprÀsident und Premierminister: Seine Hoheit Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Herrscher von Dubai.
- Stellvertretender Premierminister: Scheich Sultan bin Zayed Al Nahyan.
- Stellvertretender Premierminister: Scheich Hamdan bin Zayed Al Nahyan.
- Kabinett: Ein vom Premierminister nominierter und vom PrÀsidenten ernannter Ministerrat.
- Rechtssystem: Neben einem Bundesgericht verfĂŒgen sĂ€mtliche Emirate ĂŒber weltliche Gerichtshöfe zur Rechtsprechung in kriminellen, zivilen und kommerziellen Angelegenheiten und Islamische Gerichtshöfe zur ĂberprĂŒfung von Familien- und Religionsstreitigkeiten.
- Entwicklungshilfe: Seit 1971 gewĂ€hrte der Abu Dhabi Entwicklungsfonds (ADFD) 555 LĂ€ndern insgesamt US$5,4 Milliarden an Entwicklungshilfe (2005). Die VAE leisteten auĂerdem betrĂ€chtliche Nothilfe an von Konflikten und Naturkatastrophen betroffene Regionen, sowohl auf Regierungsebene als auch durch Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wie die Gesellschaft Roter Halbmond der VAE (RCS).
- Mitgliedschaft bei internationalen Organisationen: ABEDA, AFESD, AMF, FAO, G-77, GCC, IAEA, IBRD, ICAO, ICC, ICCT (Unterzeichner), ICRM, IDA, IDB, IFAD, IFC, IFRCS, IHO, ILO, IMF, IMO, Interpol, IOC, ISO, ITU, LAS, MIGA, NAM, OAPEC, OIC, OPCW, OPEC, UN, UNCTAD, UNESCO, UNIDO, UPU, WCO, WHO, WIPO, WMO, WTO
- Bevölkerung: 4,1 Millionen (VolkszÀhlung von 2005)
- Staatsangehörige: 21,9% der gesamten gezÀhlten Bevölkerung (3,8 Millionen)
- Nicht Staatsangehörige: 78,1% der gesamten gezÀhlten Bevölkerung
- MÀnnliche Staatsangehörige: 50,7%
- Weibliche Staatsangehörige: 49,3%
- Staatsangehörige unter 20 Jahren: 51,1%
- Sprache: Arabisch
- Religion: Islam, AusĂŒbung aller religiösen Glaubensrichtungen ist gestattet.
- Geburtenziffer (SchÀtzung von 2005): 18,78 Geburten/1000 Einwohner
- Sterbeziffer (SchÀtzung von 2005): 4,26 SterbefÀlle/1000 Einwohner
- Lebenserwartung bei der Geburt: 78,3 Jahre
- Gesamtfruchtbarkeitsziffer (2000â05): 2,5 (Geburten pro Frau)
- Sterblichkeitsziffer fĂŒr Kinder unter 5 Jahren (2004): 8 pro 1000 Lebendgeburten
- Neugeborenensterblichkeitsziffer (2004): 5,54 pro 1000
- Kleinkindersterblichkeitsziffer (2004): 7,7 pro 1000
- Sterblichkeitsziffer der gebÀrenden Frauen (2004): 0,01 pro 100.000
- Analphabetenrate: 9%
- Rangplatz im Menschlichen Entwicklungsindex der Vereinten Nationen (2006): 49
- BIP pro Kopf (SchÀtzung von 2006): Dh139.000
- BeschÀftigtenzahl der Zivilbevölkerung (2005): 2.59 Millionen
- Prozentsatz von Frauen in der gesamten erwerbstÀtigen Bevölkerung (2005): 22,4%
- Wochenende: Freitag und Samstag fĂŒr Regierungseinrichtungen; viele Privatfirmen betreiben eine Sechstagewoche.
- Finanzjahr: 1. Januar bis 31. Dezember
- BIP (SchÀtzung von 2006, Nennwert): Dh599 Milliarden
- Reales BIP-Wachstum (SchÀtzung von 2006): 8,9%
- Beitrag des Nicht-Ălsektors zum BIP-Nennwert (SchĂ€tzung von 2006): 63%
- Industriezweige: Ăl und Gas, Aluminium, Zement, KunstdĂŒnger, kommerzielle Schiffsreparaturen, Petrochemie, Baumaterialien, Arzneimittel, Lebensmittelverarbeitung, Tourismus
- ĂlproduktionskapazitĂ€t: 2,7 Millionen Barrel pro Tag
- Erwiesene Ălreserven: 98,1 Milliarden Barrel
- Erdgasproduktion: 65 Milliarden Kubikmeter pro Jahr
- Erwiesene Erdgasreserven: 6 Billionen Kubikmeter
- Ăl- und Gasexporte (SchĂ€tzung von 2006): Dh200 Milliarden
- Exporte (SchÀtzung von 2006): Dh488 Milliarden
- Freihandelszonenexporte (SchÀtzung von 2006): Dh80 Milliarden
- Wiederausfuhr (SchÀtzung von 2006): Dh162 Milliarden
- Importe (SchÀtzung von 2006): Dh359 Milliarden
- AnbauflÀchen: 260.000 Hektar, 3,1% der gesamten LandesflÀche
- Zahl der Dattelpalmen: ĂŒber 40 Millionen
- Agrarprodukte: Datteln, GrĂŒnfutter, GemĂŒse und Obst; Vieh, GeflĂŒgel, Eier, Molkereiprodukte; Fische
- Fischereiflotte: 5191
- Fischer: 17.264
- GeschÀtzter Fangumfang der Fischereiindustrie: 97.574 Tonnen
- Telekommunikation: florierender deregulierter Markt, moderne integrierte Faseroptik; digitales Netz mit hoher Mobiltelefonnutzung.
- Internationale Landesvorwahl: 971
- Internet-Landesvorwahl: ae
- Festnetz-Teilnehmer: 1,26 Millionen
- Mobiltelefon-Teilnehmer (2006): 5,78 Millionen
- Internet-Teilnehmer (2006): 578.000
- HĂ€fen: insgesamt 15, einschlieĂlich der folgenden HaupthĂ€fen: Mina Zayed, Jebel Ali, Mina Rashid, Fujairah, Khor Fakkan, Mina Saqr, Sharjah. In Abu Dhabi entsteht eine groĂe neue Anlage mit Industriepark, Khalifa Port, bei Taweelah.
- Internationale FlughÀfen: sechs insgesamt mit einem siebten (Dubai World Central), der im Bau befindlich ist.
- Gesamte installierte Leistung aller Kraftwerke (2006): 16.220 MW
- Projizierte installierte Leistung aller Kraftwerke (2010): 26.000 MW
- JĂ€hrliches Strombedarfswachstum (2005): : 12%
- Gesamte Wasserproduktion (2004): 886 Milliarden Liter
- Fernsehsender: 42
- Radiosender: 26
- Zeitungen: 9
- Zeitschriften: ĂŒber 160
- Nachrichtenagentur:: Emirates News Agency (WAM)
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