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GESELLSCHAFT


  1. Bevölkerung
  2. Bildungswesen
  3. Sozialhilfe und Wohnungsbau
  4. Frauen
  5. Gesundheitswesen
  6. Medien
  7. Menschenrechte
  8. Links

BEVÖLKERUNG

Die Leistungen, die die VAE seit ihrer Gründung im Bereich von Politik und Wirtschaft erbracht haben, waren von enormen Fortschritten in den sozialen Bedingungen geprägt. Die Investition in das Volk als ‚Wohlstand der Nation‘ war seit der Staatsgründung ein Hauptanliegen im ambitionierten Modernisierungsprogramm der VAE-Regierung. Die Bevölkerung der VAE genießt einen hohen Lebensstandard und erntet jetzt die Erträge der in das Bildungs- und Gesundheitswesen geleisteten Investitionen. Außerdem gehen die Bemühungen zur Fortbildung der Arbeitskräfte, zur Ermächtigung der Frauen und zur Bereitstellung von Sozialhilfe für die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft auch weiterhin voran. Obwohl die Bevölkerung der VAE im Allgemeinen in der Lage war, Modernität und Globalisierung mit den traditionellen Werten zu integrieren, waren die Auswirkungen der gesellschaftlichen Veränderungen, insbesondere des durch umfangreiche Einwanderung und Verstädterung verursachten demografischen Ungleichgewichts, ganz beträchtlich. Doch trotz dieser Herausforderungen sind die VAE nach wie vor eine tolerante, offene, mitmenschliche Gesellschaft, die ihre traditionellen Wurzeln hegt.

Nach Schätzungen der nationalen Statistikbehörde der VAE hat die Bevölkerung der VAE Ende 2010 8,26 Millionen erreicht, was gegenüber den 5,01 Millionen von 2006 einen Anstieg um 65 Prozent darstellt. Dieser Anstieg ist zum Großteil dem hohen Bedarf an Arbeitskräften in Abu Dhabi und Dubai zuzuschreiben, der sich angesichts des Konjunkturrückgangs allerdings verringert hat. Die Zahl der Staatsangehörigen in den Emiraten hat sich schätzungsweise von 851.164 im Jahr 2006 auf 947.997 im Jahr 2010 erhöht.

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BILDUNGSWESEN

Seit der Gründung der Föderation 1971 ist im Bildungsbereich viel geleistet worden: Die VAE bieten allen männlichen und weiblichen Schülern und Studenten eine umfassende Ausbildung – vom Kindergarten bis hin zur Universität. Diese Ausbildung der Landesbürger wird auf allen Bildungsstufen kostenlos erbracht. Daneben gibt es einen umfassenden privaten Bildungssektor, und mehrere Tausend Studenten beider Geschlechter können auf Kosten der Regierung eine Hochschulausbildung im Ausland genießen.

Im akademischen Jahr 2012-13 lernten in den 725 Grund- und weiterführenden Schulen der VAE 268.272 Schüler, 110.000 Studenten lernten an den 80 höheren Bildungseinrichtungen.

Trotz der laufenden Investitionen in den Bildungsbereich über die Jahre hin konzentriert sich die Regierung nun auf eine Generalüberholung des Schulsystems, um vor allem den Grund- und Sekundärschulsektor den international geltenden besten Praktiken anzugleichen. Mit diesem Ziel im Auge wurden vom Bildungsministerium der VAE eine Reihe von Fünfjahresplänen im Rahmen von Education 2020 übernommen, anhand derer fortschrittliche Unterrichtsmethoden eingeführt, das innovative Potenzial der Schüler gefördert und den Selbstlernfähigkeiten der Schüler erhöhte Konzentration beigemessen werden sollen. Die Mittel zur Umsetzung dieser ambitionierten Zielsetzung sind bereitgestellt und man hofft nun, innerhalb von fünf Jahren 10.000 Lehrkräfte für die öffentlichen Schulen ausgebildet und bis zum Jahr 2020 das festgelegte Ziel einer 90-prozentigen Emiratisierung der Lehrkräfte verwirklicht zu haben.

School boysEin Großteil aller Schüler, die die Abschlussklasse einer höheren Schule besuchen, beantragen die Aufnahme in eine höhere Lehranstalt in den VAE oder studieren mit Stipendien der Regierung im Ausland. Staatsangehörige können staatliche Hochschulen kostenlos besuchen, und eine wachsende Zahl privater Einrichtungen, u.a. auch die Zweigstellen international akkreditierter Hochschulen, ergänzen den öffentlichen Sektor. Die Universität der Vereinigten Arabischen Emirate (VAEU) in Al Ain ist nach wie vor das Aushängeschild für die nationalen Hochschulinstitutionen des Landes, während die Zayed-Universität, die in Abu Dhabi und Dubai vertreten ist, durch die Bundesregierung mit dem Ziel gegründet wurde, die Bürgerinnen des Landes auszubilden. Die Technischen Hochschulen (HCT) hingegen bieten eine eher technisch orientierte Ausbildung in 12 gut ausgestatteten Colleges an, die über die gesamten Vereinigten Arabischen Emirate verteilt sind. Die HCT sind stolz, dass sie gemeinsam mit ihrem kommerziellen Zweiginstitut, dem Leistungszentrum für Angewandte Forschung und Schulung (CERT) schnell und effektiv auf den jeweiligen Bedarf der regionalen und internationalen Arbeitsmärkte reagieren können.

Von besonderer Bedeutung unter den privaten Institutionen sind die Amerikanischen Universitäten von Sharjah und Dubai, die Universität Sharjah und die Universität für Naturwissenschaft und Technik Ajman, die Universität Abu Dhabi, die Al Hosn-Universität in Abu Dhabi sowie in den VAE vertretene internationale Institute wie die Abu Dhabi-Abteilung der Pariser Sorbonne und die NYU Abu Dhabi. In der Dubai International Academic City selbst sind 27 akademische Institute aus 11 verschiedenen Ländern untergebracht.

Die VAE verfügen außerdem über mehrere ausgezeichnete Wirtschafts- und Berufsschulen und Technische Ausbildungszentren für alle, die für die von ihnen gewählte Laufbahn praktisch geschult werden möchten.

Es wird vor allem dafür gesorgt, dass sich die Jugend des Landes den Herausforderungen der Arbeitswelt des einundzwanzigsten Jahrhunderts stellen kann. Außerdem fördert die Regierung eine Emiratisierung des Arbeitsumfelds, um dafür zu sorgen, dass auch genügend Stellen für die allmählich auf den Arbeitsmarkt gelangenden Hochschulabsolventen vorhanden sind. Dies betrifft besonders den Privatsektor, in dem VAE-Staatsbürger nur einen ganz geringen Prozentsatz der Gesamtbelegschaft ausmachen.

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SOZIALHILFE UND WOHNUNGSBAU

Trotz des wirtschaftlichen Erfolgs der VAE ist es unvermeidlich, dass es Personen gibt, die nicht in der Lage sind, direkt vom Glück des Landes zu profitieren. Aus diesem Grund ist ein umfassendes Sozialhilfenetz vorgesehen, das diese schwächeren Mitglieder der Gesellschaft unterstützt. Dies erfolgt in Form einer Sozialunterstützung, die vom Ministerium für Arbeit und Soziales ausgegeben wird. Praktische Hilfe wird auch über ein Netz sozialer Zentren angeboten, die vom Ministerium unterstützt und von der Allgemeinen Frauengewerkschaft geleitet werden, sowie über staatlich geförderte Sozialhilfe und Rehabilitationszentren zur Unterstützung behinderter Menschen. Mit Wirkung vom 1. Oktober 2005 ordnete der Präsident, Seine Hoheit Scheich Khalifa, eine 75-prozentige Erhöhung der den VAE-Staatsbürgern gewährten Sozialleistungen an.

Die Bürger und Bürgerinnen der VAE haben außerdem Anspruch auf kostenlose oder subventionierte Wohnungen, da Zugang zu einer modernen, komfortablen Unterkunft als das Recht jedes Einzelnen betrachtet wird. Aufgrund der rapide ansteigenden Bevölkerungszahl war zur Erreichung dieses Ziels eine Regierungsintervention auf Bundes- und Emiratsebene notwendig.

In den VAE gibt es drei Arten von Wohnungsbeihilfeprogrammen: Im Rahmen des ersten werden Staatsangehörigen mit Grundbesitz, der ebenfalls vom Staat zur Verfügung gestellt wird, Hypotheken und Beihilfen gewährt. Die zweite Art umfasst zinsfreie, langfristige Darlehen, die Staatsangehörigen geboten werden, die diese zurückzahlen können. Und im Rahmen der dritten erhalten minderbemittelte Staatsangehörige kostenlose Wohnungen. Das Ministerium für Öffentliche Arbeiten betreut diese Programme, wobei das Sheikh Zayed Housing Programme die Anlaufstelle für Finanzierung ist. Wohnungsbeihilfen werden auch von für die einzelnen Emirate zuständigen Institutionen und privaten Organisationen geboten.

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FRAUEN

Die Auffassung, dass Frauen berechtigt sind, ihren Platz in der Gesellschaft einzunehmen, ist in der VAE-Verfassung begründet. Diese garantiert im Einklang mit den Grundsätzen des Islam die Prinzipien sozialer Gerechtigkeit für alle. Im Rahmen der Verfassung genießen Frauen dieselbe rechtliche Stellung und haben Anspruch auf Rechtstitel, Zugang zu Bildung, Gesundheitsfürsorge und Sozialhilfe und dasselbe Recht zur Berufsausübung wie die Männer. Die in der Verfassung verankerten Gewährleistungen wurden auch in Gesetzen verankert, die eine Chancengleichheit in allen Bereichen regeln.

Zwei Drittel der Beschäftigten im staatlichen Sektor der VAE sind weiblich und Frauen aus den Emiraten sind in hohen Positionen in allen Bereichen wie Justiz, im diplomatischen Dienst, in Polizei, Militär, Business und Finanzen vertreten. Im politischen Bereich gibt es jetzt vier weibliche Kabinettsmitglieder und 2011 wurde eine Frau in den Bundesnationalrat, das Parlamentsorgan der VAE, gewählt, und sechs dazu ernannt.

Education MinisterDie Leistungen der VAE in Bezug auf die Ermächtigung der Frauen sind so umfangreich, dass das Land im Index zur Entwicklung der Geschlechter des UNDP von 2011 unter 187 Ländern den 38. Platz einnahm.

Diese positive Platzierung ist vor allem der wesentlichen Einbindung der Frauen in den Bildungsprozess – einschließlich der Hochschulbildung – zu verdanken: Der letzten, 2005 durchgeführten Volkszählung zufolge lag das Verhältnis der lese- und schreibkundigen Frauen gegenüber den Männern im Alter von 15-24 Jahren bei 110. Darüber hinaus lag das Verhältnis von Frauen gegenüber Männern in der Sekundarstufe bei 106,7 und in der Hochschulausbildung bei 181,0. Auch die Lockerung der gesellschaftlichen Restriktionen in Bezug auf erwerbstätige Frauen, sowie der Tatsache, dass Arbeit zunehmend nicht nur als Einkommensquelle, sondern auch als Mittel zur Schaffung einer persönlichen Identität betrachtet wird, haben dabei eine Rolle gespielt. Zweifelsohne gibt es auch eine zunehmende Zahl weiblicher Vorbilder in allen Berufsbereichen in den VAE, was Frauen dazu ermutigt, sich von traditionellen Arbeitsbereichen abzuwenden. Dennoch ist die mangelnde Gleichberechtigung der Geschlechter weiterhin ein Problem, das erneute Beachtung finden sollte, um sicherzustellen, dass die Erfolge einzelner Frauen nichts Außergewöhnliches mehr sind.

Somit bleibt die Herausforderung, ein Umfeld zu schaffen, in dem eine Chancengleichheit der Geschlechter erzielt werden kann. Einen wichtigen Beitrag zu diesem strategischen Vorgehen leistet die Allgemeine Frauengewerkschaft. Unter der Leitung der Scheichin Fatima bint Mubarak behandelte die GWU zahlreiche miteinander verknüpfte Fragen zum Thema Frauen, Kinder und Familie. Mit den zunehmend höheren Ansprüchen der weiblichen Bevölkerung entfalteten sich auch Umfang und Intensität der Interessensgebiete und Sachkenntnisse der GWU. Auch auf regionaler und internationaler Ebene spielt die GWU eine bedeutende Rolle in Frauenangelegenheiten und ist auf allen von der UNO gesponserten Weltkonferenzen zum Thema Frauen vertreten. In diesem Kontext konzentriert sich die GWU jetzt auf die auf nationaler Ebene erforderlichen Maßnahmen zur Umsetzung des ‚Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form der Diskrimierung der Frau‘, sowie auf die Umsetzung der Empfehlungen der Deklaration von Peking. Dies geschieht anhand der Nationalen Strategie zur Förderung der Frauen, einer gemeinsamen Initiative mit UNDP, UNIFEM, lokalen Regierungsbehörden und den NGOs.

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GESUNDHEITSWESEN

Die VAE verfügen über ein hochentwickeltes Gesundheitswesen, das eine anspruchsvolle konkrete Infrastruktur gut ausgerüsteter staatlicher und privater Krankenhäuser, Spezialkliniken und Zentren für Allgemeinmedizin einschließt. Partnerschaften mit angesehenen internationalen medizinischen Instituten wie Cleveland Clinic und John Hopkins University gewährleisten, dass eine Reihe innovativer medizinischer Verfahren in den VAE erhältlich ist. Die Gesundheitsversorgung ist für alle Staatsangehörigen kostenlos und die Krankenversicherungspflicht für Ausländer ist nun gesetzlich verankert.

HospitalEin Großteil der ansteckenden Krankheiten wie Malaria, Masern und Kinderlähmung, die einst in den VAE weit verbreitet waren, sind jetzt ausgetilgt, was die Sterberate um 1,4 pro 1000 im Vergleich zu 4,5 pro 1000 im Jahr 1975 senkt. Gleichzeitig kann sichdie prä- und postnatale ärztliche Betreuung jederzeit mit jener in den höchstentwickelten Ländern der Welt messen, und 99 Prozent der Geburten werden von medizinischen Fachleuten begleitet. Die Müttersterblichkeitsrate belief sich 2008 auf 10 von 100.000 und die Kindersterblichkeit unter 5 Jahren pro 1.000 Lebendgeburten belief sich 2009 auf 7 (1990 waren das noch 17). Die verfügbaren Werte für die Impfraten in den verschiedenen Impfkategorien zeigen, dass mehr als 90% der Neugeborenen einheitlich geimpft werden. Zudem ist auch der Zugang zu sauberem Wasser in den städtischen und ländlichen Gebieten für 100% der Bevölkerung gesichert und fast 100 Prozent benutzen moderne sanitäre Einrichtungen.

Dank dieses hohen Fürsorgestandards in allen Bereichen des Gesundheitswesens erreichte in den VAE die Lebenserwartung bei Geburt 76,5 Jahre, was dem Niveau Nordamerikas und Europas ähnlich ist. Leider fordern auch in den VAE wie anderswo Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herzerkrankungen und Krebs ihre Opfer und präventive Strategien inklusive eines umfassenden Gesundheitserziehungsprogramms stehen an der Spitze der Gesundheitsagenda.

Die für das Gesundheitswesen ausgegebene Summe in den VAE soll laut Schätzungen um 8,6% im Jahr 2012 auf 31 Mrd. Dh vor dem Hintergrund der wachsenden Bevölkerung, neuen Krankenhäusern und Fortschritten in der Medizintechnologie steigen.

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MEDIEN

MediaDie Verfassung der VAE garantiert die Redefreiheit und die Regierung fördert aktiv dynamischere Medien. Die heimischen Medien, wie Zeitungen, Zeitschriften, Radiosender, Satelliten- und Terrestrial TV befinden sich in Händen erfolgreicher, internationaler Medienorganisationen und Fernseh- und Rundfunksender verfügen über Niederlassungen in der Dubai Media City und den mit ihr verbundenen Free Zones.

 

Emirates News Agency WAM www.wam.ae
Abu Dhabi Media www.admedia.ae
Dubai Media Incorporated www.dmi.ae
Sharjah Media Corporation www.sharjahtv.ae
Ra's al-Khaimah Media Centre www.raknewsonline.com
Fujairah Media www.fujairahmedia.com
The National www.thenational.ae
Gulf News www.gulfnews.com
Khaleej Times www.khaleejtimes.com

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MENSCHENRECHTE

Die Zahl der ausländischen Arbeitnehmer in den VAE, die von Arbeitgebern im Privatsektor gesponsert werden, hat seit dem Beginn der Föderation zu Menschenrechtsproblemen geführt. So z.B. die Einziehung von Reisepässen, der Austausch von Arbeitsverträgen und die Verzögerung bzw. Zahlungsverweigerung von Löhnen. Als Mitglied der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), der Arabischen Arbeitsorganisation (ALO) und anderer arbeitsbezogener multilateraler Organisationen arbeiten die VAE heute transparent an der Erfüllung ihrer diesbezüglichen Verpflichtungen. Radikale Reformen zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen und Arbeitnehmerrechten sind ein vorrangiges Anliegen der Institutionen auf Bundes- und Emiratsebene. Zahlreiche Firmen werden vom Arbeitsministerium regelmäßig auf die Einhaltung der Arbeitsbestimmungen geprüft, u.a. in Bezug auf die Durchsetzung der obligatorischen Arbeitsverträge zum Schutz der Arbeitnehmerrechte, was Löhne, Unterkünfte, Gesundheitsversorgung und Arbeitszeiten der Arbeitnehmer betrifft. Darüber hinaus gewährleistet ein innovatives Lohnschutzsystem (WPS), das von den VAE in Kraft gesetzt wurde, dass die Arbeiter Ihren Lohn pünktlich herhalten. Außerdem arbeiten die VAE mit einer Reihe Arbeitskräfte exportierender Länder zusammen und haben Konsultationen auf multilateraler Ebene eingerichtet, um diese Länder beim Schutz ihrer Arbeiter vor Ausbeutung und illegalen Anwerbestrategien vor Einreise in die VAE zu unterstützen.

Die VAE haben das UN-Übereinkommen gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität sowie das Zusatzprotokoll zur Verhinderung, Unterdrückung und Bestrafung des Menschenhandels, insbesondere von Frauen und Kindern ratifiziert.. 2006 wurde dazu das Bundesgesetz Nr. 51 erlassen, das durchgreifende Strafen für alle Formen des Menschenhandels fordert. Darüber hinaus wurde 2007 das Nationalkomitee zur Bekämpfung des Menschenhandels eingerichtet, das den Kampf gegen den Menschenhandel auf allen Ebenen koordiniert. Im Bestreben um die Identifizierung, Rettung, Resozialisierung und Repatriierung von Kindern und Jugendlichen, die als Kameljockeys verwendet wurden, arbeiten die VAE insbesondere mit UNICEF, den Botschaften der Ursprungsländer und Nicht-Regierungsorganisationen zusammen. Im Kampf gegen den weltweiten Menschenhandel engagieren sich die VAE auch für diverse Initiativen und spielten eine wichtige Rolle bei der Unterstützung zur Errichtung der UN-Initiative ‚Globaler Kampf gegen den Menschenhandel‘ (UN.GIFT).

Von den VAE unterzeichnete Menschenrechtskonventionen:

  • Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes
  • Internationales Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung
  • Konvention zur Bekämpfung und Ahndung des Verbrechens der Apartheit
  • Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau
  • Konvention über die Rechte des Kindes
  • Ergänzung zu Artikel 43(2) der Konvention über die Rechte des Kindes
  • Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen
  • Fakultativprotokoll zur Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen
  • UN-Übereinkommen gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität (Palermo-Konvention) und das Zusatzprotokoll zur Verhinderung, Unterdrückung und Bestrafung von Menschenhandel, insbesondere von Frauen und Kindern (Palermo Protokoll)
  • Signatar der Arabischen Menschenrechtscharta.
  • ILO-Konventionen, denen die VAE angehören:

  • Beseitigung der Zwangs- oder Pflichtarbeit – Konvention 29
  • Beseitigung der Zwangs- oder Pflichtarbeit – Konvention 105
  • Beseitigung der Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf – Konvention 111;
  • Beseitigung der Kinderarbeit – Konvention 138
  • Beseitigung der Kinderarbeit – Konvention 182.
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    UAEINTERACT LINKS (ENGLISCHER TEXT)


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