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MGZ: 17:07 VAE-Zeit: 21:07
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| Nachrichten und Informationen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Unterstützt durch The National Media Council. |
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Die Arabische Oryx-Antilope (Oryx leucoryx), die einst die gesamte Arabische Halbinsel durchstreifte, starb zu Beginn der 1960er Jahre als freilebende Tierart aus. Ihre genaue Ausbreitung in der Wildbahn innerhalb der VAE ist unklar, aber wahrscheinlich fand man sie im Gebiet der Liwa-Oasen und auf den Hochebenen.
Bemerkenswerte Erfolge erzielte man in den VAE bei der Aufzucht der Arabischen Oryx-Antilope in der Gefangenschaft, seit zu Beginn der 1960er Jahre auf Anweisung von Scheich Zayed etliche Tiere aus der letzten verbleibenden wilden Herde herausgenommen wurden. Jetzt ist die Zukunft dieser einst vom Aussterben bedrohten Tierart gesichert. Es heißt, dass sich im Tierbestand der VAE etwa 3500 bis 4000 Einzeltiere befinden, die in mehreren getrennten Herden leben. Der erste Schritt in einem weitreichenden Plan zur Freilassung von 100 Oryx-Antilopen in die Wildbahn erfolgte zu Beginn des Jahres 2007.
Die Sandgazelle (Gazella subgutturosa marica), ist mit einem Maximalgewicht von 22 Kilogramm die zweitgrößte der in den VAE vorkommenden Antilopen. Gelegentlich wird aus dem Süden des Emirats Abu Dhabi vom Vorhandensein kleiner Gruppen dieser schönen Geschöpfe berichtet, die in freier Wildbahn stark bedroht sind.
Die Arabische Gazelle (Gazella gazella cora) ist auf den Geröllhalden, in den Sandwüsten und im Bergland zu finden. Sie ist in allen Emiraten beheimatet, mit Ausnahme der sehr weichen Sandgebiete der Liwa-Oasen, in die sich nur die Sandgazelle wagen würde. Die Berggazelle, die nur 10 bis 14 kg wiegt, besitzt einen zarten Körper und kann Geschwindigkeiten von 65 Stundenkilometern erreichen, wenn sie einer Gefahr entfliehen muss. Auch diese Tierart ist stark bedroht.
Im Gegensatz zur Arabischen Gazelle muss der stark bedrohte Arabische Tahr (Hemitragus jayakari) täglich Wasser zu sich nehmen. Dieses geschickte Klettertier ist nur in den Bergen zu finden, wo es auf steilen Klippen haust und sich von dem kargen Gras und Gesträuch ernährt, das zwischen den Felsen wächst. Die Tiere steigen regelmäßig in die Wadis hinab, auf der Suche nach Teichen, aus denen sie trinken können.
Leider ist auch der Arabischer Leopard (Panthera pardus nimr) in freier Wildbahn vom Aussterben bedroht. Mit einem Gewicht von ca. 30 Kilogramm für das männliche und 20 Kilogramm für das weibliche Tier ist der Arabische Leopard viel kleiner als die meisten afrikanischen und asiatischen Leopardenrassen.
Nicht im Gebirge zu finden, aber anderswo in den VAE weitverbreitet ist der Hase (Lepus capensis). Der einheimische Hase, der seiner harschen Umgebung angepasst ist, ist kleiner als sein europäisches Gegenstück und wird deshalb oft fälschlicherweise für das in Arabien nicht heimische Kaninchen gehalten.
Die beiden nahverwandten Arten der Stachelschwänzigen Eidechse (Uromastix microlepis und Uromastix leptieni) können eine Länge von bis zu 65 Zentimetern erreichen. Sie leben gewöhnlich in lockeren Kolonien. Jeder Bau innerhalb dieser Kolonien ist ungefähr 20 bis 50 Meter vom Nachbarn entfernt.
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Die Küste des Arabischen Golfs und der Ostküstenbereich, der an den Golf von Oman grenzt, beherbergen wichtige Bestände an Korallriffen und Mangroven, international bedeutende Kolonien von Insel-Seevögeln und eine große Anzahl migrierender Wasservögel. Die Küsten dienen auch Schildkröten als Nist- und Futterplatz und den Dugongs, Walen und Delphinen als Futterbereiche.
Nur wenige Tiere können der extremen Wüstenhitze lange standhalten. Sie sind also gezwungen, verschiedene Strategien anzuwenden. Für einige bedeutet dies, dass sie sich eingraben und lange Zeiträume in ihrem Bau weit unter der Oberfläche verbringen, während andere wie der Sandskink und die Sandboa sich blitzschnell unter der Oberfläche aus losem Sand fortbewegen. Bei vielen der Tierarten handelt es sich auch um Nachttiere, die nur nachts herauskommen, wenn es kühler ist, und manche halten einen Sommerschlaf, d. h. sie verbringen die Sommermonate unter der Oberfläche in einem Zustand der Trägheit, der dem Winterschlaf ähnelt. Infolgedessen ist es oft schwierig, Wildtierarten zu sehen, obwohl sie vorhanden sind!
Die Bestände an Gebirgsraubtieren, wie z. B. Arabischer Leopard, Caracal-Luchs, arabischer Wolf und Streifenhyäne, sind bereits dezimiert, der Wolf und die Hyäne fast bis zur vollen Ausrottung. Auch die Pflanzenfresser unter den wilden Säugetieren wie, Ibex, Wildziege, Berggazelle und Arabischer Tahr, haben gelitten. Heute überleben lediglich ein paar Leoparden und der bekanntlich sehr scheue Tahr.
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Der Schutz der Natur zu Land und zu Wasser ist in den VAE seit langem ein zentrales Anliegen der Regierung. Vor fast 30 Jahren wurden die ersten heimischen Gesetze zur Regulierung der Jagd und zum Schutz der Tierwelt erlassen.
Den ersten Bericht der VAE zum Zustand der Umwelt können Sie herunterladen von www.soe.ae.
Einen umfassenden Bericht über die Naturgeschichte der VAE finden Sie in The Emirates, A Natural History, veröffentlicht von Trident Press.The UAE is a party to international conventions on: Biodiversity, Climate Change, Climate Change-Kyoto Protocol, Desertification, Endangered Species, Hazardous Wastes, Marine Dumping, Ozone Layer Protection, and has signed the Law of the Sea Convention.
Emirat Abu Dhabi
Umweltbehörde – Abu Dhabi
Tel: 02 26817171
Fax: 02 26810008
POB: 45553
E-mail: ead@emirates.net.ae
Website: www.ead.ae
Emirat Dubai
Kommunalverwaltung Dubai (Umweltabteilung)
Tel: 04 2064645
Fax: 04 2216342
POB: 67
E-mail: env@dm.gov.ae
Website: www.dm.gov.ae
Emirat Sharjah
Amt für Umwelt und Schutzgebiete
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Fax: 06 5311419
POB: 2926
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Emirat Ajman
Kommunalverwaltung Ajman
Tel: 06 7422331
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POB: 3
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Emirat Umm al-Qaiwain
Kommunalverwaltung UAQ
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Fax: 06 7655138
POB: 12
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Ra’s al-Khaimah
Kommission für Umweltschutz und Industrieentwicklung (EPIDC)
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Fax: 07 2284090
POB: 11377
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Kommunalverwaltung Fujairah (Abteilung für nachhaltigen Umweltschutz)
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